Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Porsche will in den kommenden Jahren Milliarden sparen
Nachrichten Wirtschaft Porsche will in den kommenden Jahren Milliarden sparen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:10 11.08.2018
Der Sportwagenbauer Porsche investiert in Effizienz und will damit Milliarden sparen. Quelle: Sebastian Gollnow
Anzeige
Stuttgart

Der Sportwagenbauer Porsche will in den kommenden Jahren Milliarden sparen.

„Wir planen die Umsetzung eines Programms, das in den kommenden drei Jahren mehrere Milliarden Euro zum Ergebnis beiträgt“, sagte Porsche-Chef Oliver Blume im Gespräch mit „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“. Das Programm soll vom kommenden Jahr an bis 2022 im Schnitt zwei Milliarden Euro pro Jahr einsparen, wie mit den Vorgängen vertraute Personen den Blättern sagten.

Ein Großteil der insgesamt sechs Milliarden Euro soll demnach durch eine Steigerung der Effizienz etwa in der Produktentwicklung und der Fertigung sowie durch eine Senkung der Materialkosten gespart werden. Außerdem wolle Porsche neue digitale Geschäftsmodelle erschließen. Grund seien die hohen Aufwendungen für die E-Mobilität, die mit geringeren Erträgen einhergehen. Eine Senkung der Personalkosten ist nicht vorgesehen, wie die Blätter schreiben.

Im ersten Halbjahr setzte die Porsche AG rund 12,3 Milliarden Euro um - ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis stieg nur leicht um ein Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro.

Porsche steckt derzeit Milliarden vor allem in die Elektromobilität, profitierte nach eigenen Angaben zuletzt aber vor allem von positiven Mixeffekten im Pkw-Geschäft. Das heißt, der Autobauer hat im Verhältnis mehr von den sehr teuren Fahrzeugen wie 911 oder Panamera verkauft. Für beide Modelle hatte Porsche beim Absatz zuletzt zweistellige Wachstumsraten verzeichnet.

dpa

Wirtschaft Baustelle Hauptstadtflughafen - Jetzt ist der BER ein Parkplatz

Mehrere hundert nicht zugelassene Volkswagen parken jetzt am künftigen Hauptstadtflughafen BER.

11.08.2018

Weil er den Unkrautvernichter Roundup von Monsanto benutzt hat, ist Dewayne Johnson an Krebs erkrankt. Monsanto bestreitet weiterhin, dass Glyphosat krebserregend ist – und kündigte Berufung gegen das Urteil an.

11.08.2018

Wegen eines Streiks in mehreren europäischen Ländern bei Ryanair mussten am Freitag Zehntausende Passagiere am Boden bleiben. Doch viele Reisende reagierten nach Angaben der Pilotengewerkschaft verständnisvoll. Nun soll es zurück an den Verhandlungstisch gehen.

11.08.2018
Anzeige