Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
Post knöpft Geschäftskunden mehr Geld für Brieftransport ab

Bericht bestätigt Post knöpft Geschäftskunden mehr Geld für Brieftransport ab

Privat- und Geschäftskunden versenden immer weniger Briefe - digitalen Kanälen wie E-Mail, SMS, Whatsapp & Co sei Dank. Das zehrt an den Umsätzen der Deutschen Post. Folge: Nun werden Großkunden ab Januar 2018 für den Briefversand stärker zur Kasse gebeten.

Voriger Artikel
EU-Kommission erhöht Druck auf Apple und Amazon
Nächster Artikel
EU-Kommission erhöht Druck auf Apple und Amazon

Die Deutsche Post erlöst aus dem Briefgeschäft mit Geschäftskunden rund 90 Prozent des Umsatzes in einer insgesamt rückläufigen Sparte.

Quelle: Oliver Berg

Bonn/Bad Hersfeld. Geschäftskunden müssen ab dem kommenden Jahr für den Briefversand mehr Geld bezahlen.

Die Rabatte für Großkunden werden zu dem Zeitpunkt von fünf Prozent auf drei Prozent gekürzt, sagte ein Sprecher der Post am Mittwoch auf Anfrage und bestätigte einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die indirekte Portoerhöhung begründete das Unternehmen mit rückläufigen Versandmengen und steigenden Produktionskosten.

Für Privatkunden bleiben die Portopreise dagegen unverändert. Die Bundesnetzagentur hatte nach der letzten Preiserhöhung 2016, als das Porto für den Standardbrief von 0,62 Euro auf 0,70 Euro angehoben wurde, die Preise für drei Jahre eingefroren. Der nächstmögliche Termin für eine Portoerhöhung ist damit der 1. Januar 2019.

Die Deutsche Post erlöst aus dem Briefgeschäft mit Geschäftskunden rund 90 Prozent des Umsatzes in einer insgesamt rückläufigen Sparte. Im vergangenen Jahr transportierten die Bonner mehr als 18,6 Milliarden Briefe oder täglich 59 Millionen Sendungen. Dazu gehören auch Postkarten, Bücher- und Werbesendungen. Nur jeder zehnte Brief ging an einen Privatkunden.

Nicht müde wird die Post bei der Entwicklung neuer Zustelloptionen: In Bad Hersfeld startet das Unternehmen den ersten Testlauf mit einem Zustellroboter, der die Arbeit der Briefträger vereinfachen soll. Dabei transportiert ein elektrisch betriebener „Postbote“, der mittels Sensoren seinem Zusteller folgt und diesen vom Gewicht der Sendungsmenge entlastet, mehrere Briefbehälter. Von dem sechswöchigen Test, der am Mittwoch beginnen sollte, erhoffe sich die Post neue Erkenntnisse über die vereinfachte und leichtere Zustellung, hieß es.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kopfschütteln in der Union
Da verstanden sie sich prima: Der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, und FDP-Chef Christian Lindner, bei der Verleihung des Ordens Wider den tierischen Ernst 2014.

Knapp eine Woche nach der Wahl vermitteln Grüne und FDP den Eindruck, als seien Koalitionsverhandlungen schon voll im Gange. Das könnte ihnen auf die Füße fallen. Die Union staunt.

mehr
Mehr aus Wirtschaft
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.