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Wirtschaft Privates Geldvermögen steigt auf Rekordwert
Nachrichten Wirtschaft Privates Geldvermögen steigt auf Rekordwert
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00:01 14.10.2017

Die Menschen in Deutschland sind trotz mickeriger Sparzinsen in der Summe so vermögend wie nie zuvor. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank von gestern kletterte das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum ersten Vierteljahr um 0,8 Prozent auf den Rekordwert von rund 5723 Milliarden Euro. Berücksichtigt werden dabei Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere und Ansprüche an Versicherungen – nicht jedoch Immobilien. Dank des robusten Arbeitsmarktes und steigender Reallöhne konnten viele Menschen mehr auf die hohe Kante legen. Wie das Vermögen verteilt ist, geht aus der Studie nicht hervor.

Mehr Geld als zu Jahresbeginn horteten die privaten Haushalte als Bargeld oder parkten es als Sichteinlagen bei Banken – also etwa auf Girokonten, deren Bestände man rasch umschichten kann. Insgesamt 31 Milliarden Euro waren es Ende des zweiten Quartals. Aus Spareinlagen, Sparbriefen und Termineinlagen wie beispielsweise Festgeld zogen sie hingegen Geld ab. Insgesamt belaufen sich die Bestände der privaten Haushalte an Bargeld und Einlagen nun auf rund 2248 Milliarden Euro.

In Versicherungen und Pensionseinrichtungen investierten die Bundesbürger mehr als 18 Milliarden Euro. Die Bestände summieren sich auf 2157 Milliarden Euro. Die Vorliebe der Haushalte „für als besonders liquide und/oder risikoarm wahrgenommene Anlageformen ist damit weiterhin ausgeprägt“, erklärte die Bundesbank.

OZ

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