Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Falsche Pakete: Amazon droht Fake-Verkäufern
Nachrichten Wirtschaft Falsche Pakete: Amazon droht Fake-Verkäufern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:06 13.02.2019
Ein Mitarbeiter von Amazon trägt im Amazon Logistikzentrum in Pforzheim (Baden-Württemberg) ein Paket. Quelle: Christoph Schmidt/dpa
Berlin

Versandhändler haben mit vorgeblichen Amazon-Paketen an Kunden in Deutschland für Verwirrung gesorgt. Wie die Verbraucherzentrale NRW mitteilte, erhielt zum Beispiel ein Mann in Düsseldorf ein nagelneues Smartphone zugeschickt - ohne Lieferschein, ohne Rechnung, ohne Abbuchung. Andere Kunden sollen unverlangt und kostenlos ein Fernglas, eine Kamera, eine Mausefalle und Sexspielzeug bekommen haben.

„Die Pakete kommen nicht von Amazon selbst, sondern über den separaten Marketplace, auf dem sich tausende Händler tummeln“, erklärte die Verbraucherzentrale.

Eine Vermutung sei, dass Händler auf diese Weise ihre Artikel im Verkaufs-Ranking von Amazon höher positionieren wollen. Aber damit ist wohl rasch Schluss.

Amazon geht den Hinweisen nach

Amazon betonte am Dienstag: „Wir gehen jedem Hinweis von Kunden nach, die unaufgefordert ein Paket erhalten haben, da dies gegen unsere Richtlinien verstößt.“ Und: „Verkäufer, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, werden gesperrt, die Zahlungen werden zurückgehalten und wir leiten entsprechende rechtliche Schritte ein.“ Die betreffenden Händler hätten weder Namen noch Adressen oder gar Kontodaten von Amazon erhalten.

Lesen Sie auch: Nicht bestellt, trotzdem geliefert: Falsche Amazon-Pakete im Umlauf

Die gute Nachricht: „Wer unverlangt Pakete von Händlern erhält, muss sie nicht aufbewahren“, so die Verbraucherzentrale. Die Empfänger könnten sie einfach benutzen oder wegwerfen. „Auch eine beiliegende Rechnung muss selbstverständlich nicht bezahlt werden.“

Von RND/dpa/ngo

Weil bei einigen Modellen die Handbremse an Vorspannung verlieren kann, ruft VW in Deutschland rund 65.000 Polo zur Kontrolle in die Werkstätten. Weltweit sollen rund 350.000 Fahrzeuge betroffen sein.

12.02.2019

Wegen möglichen Plastikteilchen und einer damit einhergehenden möglichen Verletzungsgefahr ruft der niederländische Hersteller Delicateur ein Gouda-Produkt zurück. Das wurde bei Lidl vertrieben.

12.02.2019

Kontaktloses Zahlen mit der Kreditkarte ist mittlerweile in fast allen Supermärkten möglich. Laut einer aktuellen Studie hängen die Deutschen trotzdem am Bargeld. Und das aus gutem Grund.

12.02.2019