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Wirtschaft Razzia bei Porsche und Audi
Nachrichten Wirtschaft Razzia bei Porsche und Audi
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01:04 19.04.2018
Polizisten betreten ein Porsche-Gebäude in Stuttgart. Die Ermittlungen richten sich gegen Mitarbeiter des Autobauers wegen Betrugsverdacht. Quelle: Foto: Dpa

Im Diesel-Skandal durchsuchen Staatsanwälte und Beamte der Landeskriminalämter Baden-Württemberg und Bayern Standorte der Autobauer Porsche und Audi. Die Ermittlungen an mehreren Orten richten sich gegen Mitarbeiter beider Autobauer wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung, teilten die zuständigen Staatsanwaltschaften mit. Es gehe um mögliche Manipulation der Abgasreinigung von Dieselautos beider VW-Töchter.

Die Behörden sprachen von derzeit drei Beschuldigten bei Porsche, einer von ihnen sei Mitglied des Vorstands. Ein Porsche-Sprecher erklärte, die Ermittler hätten Unterlagen gesichtet und gesichert.

Porsche und Audi würden in vollem Umfang mit den Behörden kooperieren. Bereits im Herbst des Jahres 2016 hatte Porsche einen freiwilligen Rückruf des Modells Macan begonnen, nachdem Zweifel an der Abgasreinigung laut geworden waren. Im Juli 2017 ordnete der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) dann ein Zulassungsverbot für den Geländewagen Cayenne mit 3,0-Liter-TDI-Antrieb an.

Die VW-Tochter Audi hatte große Sechszylinder-Dieselmotoren auch an Porsche geliefert, die dort etwa in Varianten des Cayenne eingesetzt werden.

Im Einsatz seien insgesamt 30 Staatsanwälte aus Stuttgart und drei Kollegen der Staatsanwaltschaft München II sowie etwa 160 Einsatzkräfte aus den Landeskriminalämtern beider Bundesländer, teilte die Behörde in Stuttgart weiter mit. Gesucht werde nach Beweisen in dem bereits seit längerem laufenden Verfahren, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Durchsuchungen gab es bei Audi in den Städten Ingolstadt und in Neckarsulm.

OZ

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