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Reederei Hapag-Lloyd macht Verlust

Niedrige Transportpreise Reederei Hapag-Lloyd macht Verlust

Die Reederei Hapag-Lloyd steht vor dem Fusionsprozess mit der arabischen UASC. Dass sie 2016 nur niedrige Transportpreise realisieren konnten, verhagelt den Hamburgern die Bilanz. Auch der Start ins neue Jahr war eher holprig.

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Der Containerriese Hapag-Lloyd schloss das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Konzernverlust von 93 Millionen Euro ab.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Hamburg. Niedrige Preise für den Frachttransport haben die größte deutsche Reederei Hapag-Lloyd in die roten Zahlen rutschen lassen. Die Container-Reederei schloss das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Konzernverlust von 93 Millionen Euro ab, teilte das Unternehmen mit.

Im Vorjahr hatte Hapag-Lloyd noch einen Gewinn von 114 Millionen Euro erreicht. Auch der Start ins Jahr 2017 verlief eher holprig. „Der Jahresauftakt war herausfordernd“, heißt es in der Mitteilung. Die Reederei konnte demnach nicht in vollem Umfang vom Anstieg der Transportpreise (Frachtraten) profitieren, weil sie durch längerfristige Verträge gebunden war. Gleichzeitig stiegen die Treibstoffpreise wieder an, deren Sinken im vergangenen Jahr für Entlastung gesorgt hatte.

In diesem Jahr rechnet Hapag-Lloyd mit einem moderaten Anstieg der durchschnittlichen Frachtrate und der Transportmenge. „Wir erwarten 2017 eine gewisse Markterholung, aber unser Erfolg wird zum Großteil davon abhängen, ob wir nachhaltigere Frachtraten erreichen können“, erklärte Vorstandschef Rolf Habben Jansen.

Die niedrigen Preise hatten im Vorjahr das Ergebnis verhagelt. Die führende deutsche Reederei konnte zwar ihre Transportmenge um 2,7 Prozent auf 7,6 Millionen Standardcontainer (TEU) steigern, doch ging gleichzeitig der Umsatz von 8,8 auf 7,7 Milliarden Euro zurück.

Die Vorbereitungen für den Zusammenschluss mit der arabischen Reederei UASC befinden sich auf der Zielgeraden, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Fusion soll von 2019 an jährliche Einsparungen in Höhe von 435 Millionen Dollar bringen. Einmalig soll sie rund 150 Millionen Dollar kosten.

dpa

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