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Wirtschaft Rekordgewinn mit Bauklötzchen - Höhenflug bei Lego hält an
Nachrichten Wirtschaft Rekordgewinn mit Bauklötzchen - Höhenflug bei Lego hält an
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10:12 02.03.2016
Lego will in Fabriken in mehreren Ländern investieren. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand
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Billund

Der dänische Spielzeugriese Lego hat 2015 mit seinen Bauklötzchen einen weiteren Rekordgewinn eingefahren. Zum zweiten Mal in Folge sprach Vorstandschef Jørgen Vig Knudstorp bei der Vorstellung der Jahreszahlen in Billund vom „besten Jahr überhaupt“. Auch 2016 wolle Lego weiter zulegen.

Unter dem Strich verdiente der Spielzeughersteller knapp 9,2 Milliarden dänische Kronen (rund 1,2 Mrd Euro) - ein Sprung von 7 Milliarden Kronen im Vorjahr. Auch den Umsatz steigerte Lego noch einmal von 28,6 auf 35,8 Milliarden Kronen (rund 4,8 Mrd Euro). Auf den meisten Absatzmärkten in aller Welt schossen die Verkaufszahlen nach Unternehmensangaben in die Höhe.

„Wir haben mehr Kinder als jemals zuvor erreicht“, sagte Vig Knudstorp. Rund 100 Millionen Kinder hätten 2015 mit Lego-Produkten gespielt. Besonders beliebt sind nach Angaben der Gruppe die Serien Lego City, Ninjago, Duplo, Star Wars und Lego Friends. Auch die neue Fantasy-Reihe Lego Elves sei gut gestartet, hieß es.

Mehr als 350 neue Produkte brachten die Dänen im vergangenen Jahr auf den Markt. Darunter ist auch das neue Konzept Lego Dimensions. Damit können Kinder erst aus Lego-Steinen ein Spielzeug bauen und es dann mit einem Lesegerät in eine Computerspiel-Umgebung einscannen.

Angesichts der wachsenden Nachfrage vergrößert sich Lego auch räumlich. In einer neuen Fabrik in China startete 2015 die Fertigung. Die Produktionsstätte in Tschechien wurde erweitert, auch in Ungarn und Mexiko will Lego seine Fabriken ausbauen.

Im Zuge des Expansionskurses stellten die Dänen neue Mitarbeiter ein. Die durchschnittliche Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg von 12 600 im Jahr 2014 auf knapp 14 000 im Jahr 2015. Insgesamt arbeiteten etwa 17 300 Menschen für Lego. Am Hauptsitz in Billund sollen rund 100 Mitarbeiter künftig an umweltverträglicheren Materialien für die Steinchen und ihre Verpackung forschen.



dpa

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