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Wirtschaft Ringen um Fangquoten
Nachrichten Wirtschaft Ringen um Fangquoten
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00:00 10.10.2017

Dorsch, Hering, Sprotte: Die EU-Staaten verhandelten gestern bis spät in die Nacht die jährlichen Fischfangquoten für die Ostsee. Die für deutsche Fischer wichtigen Dorsch-Fangmengen in der westlichen Ostsee nahe der deutschen Küste sollten nach dem Willen der Behörde im kommenden Jahr unverändert bleiben. Die Quoten für Hering in der mittleren Ostsee, für Sprotte und für die Lachsbestände des Hauptbeckens der Ostsee sollten erhöht werden. Für alle anderen Bestände schlägt die EU-Kommission geringere Fangmengen vor. Problematisch für die deutschen Fischer ist noch der Vorschlag, die Quote für den westlichen Heringsbestand um 54 Prozent zu senken.

Die EU-Kommission fordert zudem ein Aalfang-Verbot in der Ostsee, weil aus ihrer Sicht die Bestände zu niedrig sind. Das Verbot soll nach 2018 für Berufs- und Freizeitfischer gelten. Vor allem unter den Ostsee-Anrainern gab es aber Bedenken. Klar ist jedoch: Dem Aal geht es schlecht. Eine detaillierte Abschätzung der Bestandsgröße des beliebten Speisefisches sei nicht möglich, sagt Experte Reinhold Hanel vom Thünen-Institut für Fischereiökologie in Hamburg. Alarmierend sei jedoch, dass nach der Reise aus dem Laichgebiet in der Saragossasee südlich von Bermuda aktuell nur bis zu fünf Prozent der Menge der Jungaale verglichen mit den 1980er Jahren in Europa ankommen.

OZ

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