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Wirtschaft Roland Kaiser mischt den Münster-„Tatort“ auf
Nachrichten Wirtschaft Roland Kaiser mischt den Münster-„Tatort“ auf
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11:48 23.03.2013
Roland Kaiser feierte 2010 sein musikalisches Comeback. Nun ist er sogar im «Tatort» angekommen. Foto: Friso Gentsch/Archiv
Münster

Die Herzen seiner weiblichen Fans fliegen ihm zu. Dass die Damen das Hotel belagern, in dem König für sein Konzert in Münster wohnt, wundert keinen - bis auf Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers). „Pubertäre Oberschülerlyrik“, nennt er Königs Musik.

Mit dem Schlagerstar kommt er trotzdem bald auf Tuchfühlung - denn Boerne und König wohnen im selben Hotel. Seine Wohnung musste der Professor wegen einer Spinnen-Plage vorerst verlassen. Bald entwickelt sich zwischen dem hochnäsigen Mediziner und dem herzensbrechenden Musiker eine wahre Männerfreundschaft.

Währenddessen hat Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) alle Hände voll zu tun - denn in Münster ist eine Leiche aufgetaucht. Hat der fanatische König-Fan Christiane Stagge (Fritzi Haberlandt) die tote Frau auf dem Gewissen? Oder ist der Sänger selbst der Mörder? Und was hat Manni Pleuger (Guntbert Warns), Rocker aus Berlin und alter Kumpel von Thiels Vater (Claus D. Clausnitzer), mit dem Fall zu tun? Offensichtlich hat er mit König noch eine Rechnung offen - und bald taucht eine zweite Leiche auf.

In „Summ, Summ, Summ“, dem neuen ARD-„Tatort“ aus Münster an diesem Sonntag (20.15 Uhr) spielt Schlagersänger Roland Kaiser den Musiker Roman König - und schlägt sich nicht schlecht. Kaiser, der in Münster lebt und 2010 sein Comeback nach einer Lungentransplantation feierte, hätte eigentlich nur einmal kurz durchs Bild laufen sollen - dann wurde aber doch eine richtige Rolle daraus. „Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet“, sagt Kaiser in einer Pressemitteilung des WDR. Lob gibt es von Schauspiel-Kollege Prahl. Als bekannter Sänger sei Kaiser das Spiel mit der Kamera gewohnt, sagt der „Tatort“-Kommissar laut Mitteilung.

In „Summ, Summ, Summ“ muss sich Thiel nicht nur mit Leichen, sondern auch mit der neuen Imker-Leidenschaft seines Vaters herumschlagen. Nebenbei ärgert ihn ein Spinnenwissenschaftler mit einer etwas zu großen Leidenschaft für die krabbelnden Tierchen. Boernes Spinnen machen nämlich dummerweise auch vor Thiels Wohnung keinen Halt.

Genial spielt Fritzi Haberlandt die Stalkerin Stagge. Als irre Verehrerin mit Online-Fan-Tagebuch sorgt die schöne Schauspielerin für Gänsehaut-Feeling. Privat habe sie in den Neunzigern für Sinead O'Connor geschwärmt und sich sogar die Haare abrasiert, verrät Haberlandt. „Ich sah allerdings aus wie ein hässlicher Junge.“ Dafür ist sie in „Summ, Summ, Summ“ ein umso attraktiverer Hingucker. Gepaart mit dem alt bewährten Schlagabtausch zwischen Boerne und Thiel wird auch aus diesem Münster-„Tatort“ eine runde Sache. Fazit: Sehenswert.

dpa

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