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Wirtschaft Rüstung lässt im Norden die Kassen klingeln
Nachrichten Wirtschaft Rüstung lässt im Norden die Kassen klingeln
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06:06 13.03.2018
Die Patrouillenboote „Rabigh“ und „Addayer“, die von der Peene-Werft in Wolgast für Saudi-Arabien produziert wurden. Quelle: Foto: Tilo Wallrodt
Hamburg/Wolgast

Norddeutsche Unternehmen verdienen erheblich mit Rüstungsexporten. Nach einem NDR-Bericht genehmigte die Bundesregierung Konzernen aus dem Norden in den Jahren 2014 bis 2017 Ausfuhren von insgesamt 5,4 Milliarden Euro. 22 Prozent der knapp 25 Milliarden Euro Rüstungsexporte aus Deutschland entfielen auf Konzerne aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Hamburg und MV. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Katja Keul (Grüne) hervor. „Aus dieser Antwort der Bundesregierung kann man sehr schön entnehmen, dass eben nicht nur – wie häufig verbreitet – Bayern oder Baden-Württemberg und Süddeutschland an Rüstungsexporten beteiligt sind“, sagte Keul. Die Exporte gingen auch an Drittstaaten, die nicht der Nato oder der Europäischen Union angehören. So erhielten niedersächsische Unternehmen 2016 etwa eine Export-Genehmigung für Lenkflugkörper, Torpedos, Treibladungen für Waffen und Zielsuchköpfe nach Algerien. Nach Malaysia wurden Kriegsschiffe exportiert und 2017 Maschinenkanonen nach Jordanien. Für schleswig-holsteinische Firmen wurde zwischen 2014 und 2017 der Export von U-Booten nach Israel und Ägypten genehmigt. Ein großer Posten sind laut Keul die Kriegsschiffe der Bremer Lürssen-Werft, die in MV auch Patrouillenboote für Saudi-Arabien produziert.

Der weltweite Waffenhandel stieg zwischen 2013 und 2017 um zehn Prozent im Vergleich zum Zeitraum von 2008 bis 2012, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri bekanntgab. Die fünf größten Exporteure waren die USA, Russland, Frankreich, Deutschland und China. Zusammen stehen diese für 74 Prozent aller Rüstungslieferungen.

OZ

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