Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Russland und China wollen Wirtschafts-Kooperation ausbauen
Nachrichten Wirtschaft Russland und China wollen Wirtschafts-Kooperation ausbauen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:26 08.11.2016
Anzeige
Petersburg

St.Russland und China wollen ihren schrumpfenden bilateralen Handel schnell wieder wachsen lassen. Das vereinbarten die Ministerpräsidenten Dmitri Medwedew und Li Keqiang bei Regierungskonsultationen in St. Petersburg.

Im Handel solle immer mehr in den eigenen Währungen Yuan und Rubel statt in US-Dollar oder Euro abgerechnet werden. Die Weltwirtschaft laufe schwach, sagte Medwedew der Agentur Interfax zufolge. „Das zeigt sich auch in unserer bilateralen Bilanz.“

Von Ende 2013 bis Ende 2015 sank der Handel der Nachbarländer nach offiziellen Angaben um gut ein Drittel auf 55,3 Milliarden Euro.

Russland steckt wegen des niedrigen Ölpreises sowie westlicher Sanktionen wirtschaftlich in der Krise. Medwedew hoffte aber, dass sich der Handel bis zum Jahr 2020 auf 200 Milliarden US-Dollar (180 Mrd Euro) fast vervierfachen werde.

„Wir ergänzen einander wirtschaftlich gut, unsere Zusammenarbeit hat großes Potenzial“, sagte Li Keqiang der russischen Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“. Der Rückgang im Geschäft mit Russland sei weniger stark als mit anderen Ländern.

China sei bereits der viertgrößte Investor in Russland. Die Ministerpräsidenten sprachen auch über ein Mammutvorhaben: den Bau einer Autobahn von China durch Zentralasien und Russland nach Europa.

Wegen der politischen Spannungen mit dem Westen droht Russland immer wieder mit einer Kehrtwende nach Asien. Dazu gehört auch der Bau der Gaspipeline „Stärke Sibiriens“ von Russland nach China.

Allerdings sind die Gespräche über weitere Pipelines und Projekte zur Erschließung von Gasfeldern ins Stocken geraten, auch weil der russische Energieriese Gazprom nach eigenen Angaben seine Mittel kürzen musste. An diesem Dienstag wird Li Keqiang in Moskau zu einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin erwartet.

dpa

Mehr zum Thema

Es ist der Schlussakkord einer Ära: Mit dem Tod des russischen Clowns Oleg Popow verabschiedet sich eine Zirkus-Legende aus der Manege. Seine heiteren und ebenso tiefsinnigen Sketche begeisterten Generationen - immer versehen mit einem wissenden Augenzwinkern.

04.11.2016
Kultur Abschied von Oleg Popow - „Der letzte große Clown“

Es ist der Schlussakkord einer Ära: Mit dem Tod des russischen Clowns Oleg Popow verabschiedet sich eine Zirkus-Legende aus der Manege. Seine heiteren und ebenso tiefsinnigen Sketche begeisterten Generationen - immer versehen mit einem wissenden Augenzwinkern.

03.11.2016
Kultur Zum Tod von Oleg Popow - Neun berühmte Clowns

Der russische Clown Oleg Popow galt als einer der besten und bekanntesten seines Fachs. Aber auch einige seiner Kollegen brachten es zu Ruhm.

03.11.2016

Erst Stickoxide, nun auch CO2? Hinweise auf mögliche Manipulationen beim Ausstoß des Treibhausgases rufen die Politik auf den Plan. Der Verkehrsminister setzt die zuständige Fachbehörde auf das Thema an.

08.11.2016

Manchmal zeigt Nora Illi Humor: Beim Suppenessen könne ein Niqab schon störend sein, erklärte sie augenzwinkernd. Öfter aber löst die Schweizerin mit vollverschleierten Medienauftritten Empörung aus.

07.11.2016

Nitrat ist für Pflanzen wichtig. Zu viel davon als Dünger in der Landwirtschaft schadet aber Gewässern und Menschen. Aus Sicht der EU tut Deutschland zu wenig, um das Grundwasser zu schützen.

08.11.2016
Anzeige