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00:01 30.03.2016
Die SAP-Deutschlandzentrale befindet sich in Walldorf (Baden- Württemberg). Quelle: SAP

Europas größter Softwarehersteller SAP will in den kommenden Jahren einen großen Teil seines Investitionsbudgets für Gebäude und Anlagen in Deutschland ausgeben.

Bis 2018 seien rund 160 Millionen Euro Ausgaben in Immobilien und Sachanlagen im Heimatmarkt geplant, teilte gestern der Dax-Konzern in seinem Geschäftsbericht mit. Der Großteil davon, knapp 130 Millionen Euro, sind für den Konzernsitz im baden-württembergischen Walldorf vorgesehen. Dort werden ein Rechenzentrum und ein Blockheizkraftwerk gebaut. Weitere Schwerpunkte sind unter anderem Berlin und Potsdam.

In den drei Jahren entfallen damit rund ein Drittel der konzernweiten Investitionen in Sachanlagen auf Deutschland. SAP machte im vergangenen Jahr etwa 13 Prozent seiner Umsätze auf dem Heimatmarkt.

Der Softwarekonzern plant eine neue Sparte rund um das Geschäft mit Daten. „Wir wollen unseren Kunden dabei helfen, datenbasierte Geschäftsmodelle aufzubauen“, sagte Ingrid-Helen Arnold, Leiterin der Informationstechnik. Sie wird die neue Sparte im Silicon Valley von April an leiten. Moderne Analysesoftware, wie sie SAP mit seinem Programm Hana anbietet, bereitet Daten zum Beispiel aus Online-Shops in Echtzeit auf. „Wir wollen unseren Kunden dabei helfen, datenbasierte Geschäftsmodelle aufzubauen“, ergänzte Arnold.

Der neue Geschäftsbereich startet zunächst mit einer Handvoll Leuten. In den kommenden sechs bis sieben Monaten soll die technische Basis gelegt werden. „Dabei geht es darum, in welcher Form die Daten vorliegen und wie diese anonymisiert werden.“ Im zweiten Schritt werden Geschäftsmodelle entworfen. „Interessante Branchen sind beispielsweise die Versicherungsbranche oder der Einzelhandel.“

OZ

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