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Wirtschaft Schleusenstreiks: Nord-Ostsee-Kanal soll offen bleiben
Nachrichten Wirtschaft Schleusenstreiks: Nord-Ostsee-Kanal soll offen bleiben
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00:00 07.09.2013
Kiel

Vor den am Montag beginnenden bundesweiten Streiks an Schleusen hofft die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) in Kiel, den Nord-Ostsee-Kanal mit zusätzlichem Personal möglichst durchgehend offenhalten zu können. „Eine Gewähr dafür aber gibt es nicht“, sagte Sprecherin Claudia Thoma gestern. Maritime Verbände forderten unterdessen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Notfallplan für die meistbefahrene Wasserstraße der Welt. Wie ein Regierungssprecher mitteilte, will sich Merkel aber nicht in die Verhandlungen einmischen.

Verdi hat bundesweit zu einem siebentägigen Schleusenstreik aufgerufen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern könnten Wasserstraßen betroffen sein. Hintergrund des Streiks ist die geplante Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). Verdi befürchtet, dass bundesweit 3000 von 12 000 Arbeitsplätzen wegfallen. Die Ministerien für Verkehr, Finanzen und Inneres kündigten an, dass betriebsbedingte Kündigungen, Versetzungen gegen den Willen der Betroffenen und finanzielle Einbußen bei der Reform ausgeschlossen seien.

OZ

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