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Wirtschaft Schluss mit „Elefantenrennen“?
Nachrichten Wirtschaft Schluss mit „Elefantenrennen“?
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00:01 12.04.2017
Ein Lkw mit Oberleitungsantrieb auf der Templiner Teststrecke Quelle: Foto: Settnik/dpa

Templin Die Bundesumweltministerin sieht zufrieden aus hinter dem Lkw-Lenkrad. „Das ist ruhiger, weniger ruckelig, wenn man elektrisch fährt“, sagt Barbara Hendricks. Gerade ist die SPD-Politikerin einen E-Lastwagen Probe gefahren, den die meisten Deutschen frühestens 2019 zu Gesicht bekommen. Auf dem Dach hat er eine Art Geweih wie viele Straßenbahnen – den Stromabnehmer. Auf zwei Kilometern bei Templin in Brandenburg testet Siemens Oberleitungs-Lkw. Alle 65 Meter steht ein Oberleitungsmast neben der Straße. Überholen? Kein Problem:

Der Stromabnehmer wird kurz abgesenkt, ein Motor übernimmt, der Lastwagen schert aus. Zurück auf der rechten Fahrbahn fährt das Geweih wieder hoch.

Autos gibt es hier auf der Teststrecke nicht. Das wird anders, wenn Anfang 2019 auf zweimal sechs Kilometern bei Lübeck und Frankfurt am Main Feldversuche anlaufen. Zwar könne man „Elefantenrennen“, die Autos ausbremsen, nicht ausschließen. Aber wenn die Lastwagen wirtschaftlich unterwegs sein wollten, dann blieben sie wohl möglichst viel unter der Oberleitung. Das Bundesumweltministerium steckt in die Feldversuche knapp 30 Millionen Euro.

OZ

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