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Seewirtschaft 38 Albatrosse verendet: Fischer in Neuseeland droht heftige Strafe
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft 38 Albatrosse verendet: Fischer in Neuseeland droht heftige Strafe
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00:01 18.07.2016

. 38 Albatrosse sind wegen Fahrlässigkeit eines kommerziellen Fischers in Neuseeland bei einer einzigen Ausfahrt seines Kutters auf dem Meer verendet. Der Mann habe nicht wie vorgeschrieben eine Leine mit bunten flatternden Bändern verwendet, mit der Seevögel verscheucht werden, teilte das für Fischerei zuständige Ministerium mit. Nun kommt ein Verfahren auf den Fischer zu. Im Fall eines Schuldspruchs werde sein Kutter konfisziert und er müsse bis zu 100000 neuseeländische Dollar (65000 Euro) Strafe zahlen. „Wir nehmen das nicht auf die leichte Schulter“, sagte Minister Steve Halley. Seevögel versuchen oft, die Köder von Langleinen zu schnappen, bevor die Leinen unter Wasser sinken. Sie verfangen sich dann und ertrinken. Fischer sind deshalb in Neuseeland verpflichtet, die Seevögel zu verscheuchen. Das Ministerium will zudem Gewichte an den Leinen vorschreiben, damit sie schneller versinken.

Die Stiftung Birdlife schätzt, dass auf den Weltmeeren jedes Jahr 100000 Albatrosse durch Langleinen verenden. Die Langleinenfischerei sei der Hauptgrund für den Rückgang der Albatros-Populationen – 15 der 22 Arten seien vom Aussterben bedroht.

OZ

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