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Berlin sagt schmutzigen Schiffsdieseln den Kampf an

Berlin Berlin sagt schmutzigen Schiffsdieseln den Kampf an

Rot-rot-grüne Koalition fordert strengere Abgasnormen für Binnengewässe / Umweltzonen sollen auf Schiffe ausgeweitet werden

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Hochwasser stoppt Schifffahrt

Ausflugsschiffe fahren in Berlin im Regierungsviertel auf der Spree.

Quelle: Foto: Dpa

Berlin. . Die rot-rot-grüne Koalition in Berlin will auf breiter Front gegen schmutzige Dieselmotoren von Binnenschiffen vorgehen. Für diese gelten bisher weniger strenge Abgasnormen als für Autos. In einem Antrag fordern die Koalitionsfraktionen, Rußfilter für alle Binnenschiffe inklusive Fahrgastschiffe verpflichtend zu machen und die Regelungen für Umweltzonen, die aktuell für Autos gelten, auf Schiffe auszuweiten. Da es dabei um Bundesrecht geht, soll der Senat dazu eine Bundesratsinitiative starten.

Auf Landesebene fordern die Fraktionen eine Selbstverpflichtung der Schifffahrtsunternehmen, ihre Kohlendioxid-Emissionen bis spätestens 2030 um 30 Prozent und ihre Diesel-Emissionen um 90 Prozent zu reduzieren. Dazu soll eine Klimaschutzvereinbarung „Sauberer Schiffsverkehr in Berlin“ zwischen Senat, Verbänden und Reedereien geschlossen werden.

Dort seien auch feste Zeit- und Maßnahmenpläne für die Nach- beziehungsweise Umrüstung der Flotten mit Dieselrußfiltern zu verabreden. Bei Neuinvestitionen müsse die Branche auf alternative elektrische oder zumindest emissionsarme Antriebsformen setzen. Die Berliner Fahrgastschifffahrt solle zum „Motor für die Entwicklung umweltfreundlicher Antriebsinnovationen“

werden, heißt es im Antrag.

Berlin könne bei der Umstellung insbesondere der Fahrgastschifffahrt auf umweltfreundliche Antriebe Vorreiter sein. „Das ist unser Ziel“, sagte der Sprecher für Klima- und Umweltschutz der Grünen-Fraktion, Georg Kössler. „Wenn Touristen sich wundern, dass ein Dampfer vorbeifährt und es nicht knattert oder dampft, haben wir dieses Ziel erreicht.“

SPD, Grüne und Linke fordern in dem Zusammenhang eine Nutzungspflicht für Stromtankstellen an den Bundeswasserstraßen. Auch hierzu soll es eine Bundesratsinitiative geben.

Stefan Kruse

OZ

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