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Seewirtschaft Fähren dürfen Toiletten nicht mehr in Ostsee leeren
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Fähren dürfen Toiletten nicht mehr in Ostsee leeren
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00:00 25.04.2016

. Abwässer aus Passagierschiffen dürfen bald nicht mehr ungeklärt in die Ostsee eingeleitet werden. Das teilten die Internationale Kommission für Meeresschutz in der Ostsee, Helcom, und der Umweltverband WWF mit. Demnach hat sich die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) auf ihrer Sitzung in London zu einem Einleitungsverbot für ungeklärte Abwässer in die Ostsee bekannt. Nach Angaben der Helcom ist die Ostsee die weltweit erste Region, in der ein solches Verbot gilt.

Für neue Schiffe gelte diese Regelung ab 2019, für alle anderen Passagierschiffe und Fähren ab 2021. Für die russischen Gewässer sei eine Sonderfrist bis  2023 eingeräumt worden. Demnach müssen Passagierschiffe künftig alle Abwässer an Hafenauffangeinrichtungen (PRFs) entladen oder in zertifizierten Aufbereitungsanlagen an Bord behandeln, bevor diese eingeleitet werden dürfen.

Nach Angaben des WWF bereisen rund 80 Millionen Passagiere pro Jahr die Ostsee auf  Kreuzfahrtschiffen und Passagierfähren. Eingeleiteter Stickstoff und Phosphat beschleunigen die Überdüngung der Ostsee. Bereits 2010 hatte die Helcom der Schifffahrtsorganisation IMO einen entsprechenden Vorschlag zum Einleitungsverbot von Abwässern vorgelegt. Voraussetzung für die Umsetzung sei aber gewesen, dass in den Ostseeanrainerstaaten Auffangeinrichtungen in den Häfen geschaffen würden.

OZ

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