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Seewirtschaft Fährlinie Elb-Link ist insolvent
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Fährlinie Elb-Link ist insolvent
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00:05 04.12.2017
Im Regen: die Elb-Link-Fähre „Grete“. Quelle: Foto: Axel Heimken/dpa
Cuxhaven

Die Elbfährlinie zwischen dem niedersächsischen Cuxhaven und Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) steht vor dem Aus. Die Betreiber stellten einen Insolvenzantrag am Amtsgericht Cuxhaven. Der Geschäftsführer der Elb-Link-Fährgesellschaft, Bernd Bässmann, erwartet, dass die 49 Mitarbeiter noch bis Weihnachten ihren Job verlieren werden. „Der Antrag wird jetzt geprüft“, sagte Amtsgerichtsdirektor Andreas Frank.

Grund für die finanziellen Probleme sind Forderungen der Schiffseigner nach einer Charterrate pro Tag, die nach Ansicht der Fährgesellschaft viel zu hoch ist. Im Oktober hatten die Betreiber den Fährverkehr zwischen Niedersachsen und Schleswig-Holstein eingestellt. Ein Darlehen der Kreise und Gemeinden sollte die Fährleute über den Winter retten. Er habe ursprünglich geplant, die Mitarbeiter bis zum März in Kurzarbeit zu schicken, teilte Bässmann mit. Doch die öffentliche Hand habe ihm eine Absage erteilt.

Bereits die Vorgängergesellschaft, die Elb-Link-Reederei, war in die Insolvenz gegangen. Sie hatte die Strecke mit zwei Schiffen bedient. Im Mai dieses Jahres war die Fährverbindung dann mit nur einem Schiff wieder gestartet.

OZ

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