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Seewirtschaft Fehmarnbelt: Über 12 000 Beschwerden
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Fehmarnbelt: Über 12 000 Beschwerden
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00:00 20.02.2017
Planungsunterlagen für den Fehmarnbelt-Tunnel Quelle: Foto: Heimken/dpa

Rund 14000 Seiten umfasst der Antrag auf eine deutsche Baugenehmigung, den die dänische Projektgesellschaft für den geplanten Tunnel zwischen Fehmarn und der Insel Lolland ausgearbeitet hat. Ihre Antworten auf 12600 Einwendungen gegen das Milliardenprojekt übermittelte Femern A/S dem Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein. Die dort angesiedelte, unabhängige Planfeststellungsbehörde wird nun die in 15 Ordnern zusammengefassten Ergebnisse detailliert prüfen. Der Planfeststellungsbeschluss wird für 2018 erwartet. Mit einem Baubeginn ist angesichts absehbarer Klagen nicht vor 2020 zu rechnen. Während die Befürworter die wirtschaftlichen Chancen des Großprojekts betonen, kritisieren Naturschützer das Vorhaben vehement und führen dafür sowohl ökologische als auch ökonomische Gründe an.

„Wir erwarten, dass die Genehmigungsbehörde in Schleswig-Holstein sicherstellt, dass das Genehmigungsverfahren ohne Verzögerungen zügig weitergeführt wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Femern A/S, Claus F. Baunkjær. „Dafür ist das Projekt nach der langjährigen Planung und gründlichen Dokumentation und zwei umfassenden öffentlichen Anhörungen reif.“ Femern A/S habe alles dafür getan, die Unterlagen bestmöglich vorzubereiten und werde alle Kapazitäten bereithalten, um die deutschen Partner zu unterstützen. „Der Fehmarnbelt-Tunnel ist ein außerordentlich detailliert vorbereitetes, gut dokumentiertes grenzüberschreitendes Projekt“, sagte Baunkjær. Dänemark finanziert den über sieben Milliarden Euro teuren Tunnelbau allein. Deutschland muss die Straßen- und Schienenanbindung auf seinem Territorium bezahlen.

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