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Seewirtschaft „Gorch Fock“: Sanierung teurer
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft „Gorch Fock“: Sanierung teurer
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00:00 05.02.2018
Das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die „Gorch Fock“ – hier bei einer Geschwaderfahrt der Hanse Sail auf der Ostsee. Quelle: Foto: B. Wüstneck/dpa

Bremerhaven. Die Sanierung des maroden Segelschulschiffs „Gorch Fock“ wird mehr kosten als die bislang kalkulierten 75 Millionen Euro. Die Rede ist jetzt von 100 Millionen. Die Bredow Werft in Bremerhaven habe „für die weitere, zeitgerechte Instandsetzung einen finanziellen Mehrbedarf“ angemeldet, sagte ein Sprecher des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz. Die Bundeswehr prüfe aktuell die Forderung. „Das Schiff ist definitiv reparabel“, sagte ein Marinesprecher. Im Rahmen der Arbeiten an dem Dreimaster sei nun die schiffbauliche Untersuchung vollständig beendet. „Die Werft hat die Kalkulation abgeschlossen.“

Bei der Reparatur des Segelschulschiffs geht es neben dem maroden Rumpf auch um den Hilfsantrieb. Vor allem die Beplankung der „Gorch Fock“ muss erneuert werden.

Fest stand bereits, dass der Offiziersnachwuchs der Marine seine Segelgrundausbildung auch 2018 nicht auf der „Gorch Fock“ absolvieren kann. Nun will das Verteidigungsministerium möglichst rasch über die Zukunft des Segelschulschiffs entscheiden. „Vom Zeitrahmen her sprechen wir über einige Wochen“, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin.

Seit 1959 lernt der Marine-Offiziersnachwuchs auf dem Segelschiff das seemännische Rüstzeug. Fast 15 000 Frauen und Männer haben dort unter teils extremen Bedingungen Teamgeist gelernt. Die Marine prüft unter anderem den rumänischen Großsegler „Mircea“ als Ersatz. André Klohn

OZ

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