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Seewirtschaft JadeWeserPort: Mitarbeiter bieten Lohnverzicht an
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft JadeWeserPort: Mitarbeiter bieten Lohnverzicht an
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00:00 31.03.2014
Leere Kaje des JadeWeserPorts in Wilhelmshaven. Quelle: Ingo Wagner/dpa
Wilhelmshaven

Über Lohnverzicht versuchen die Beschäftigten von Deutschlands einzigem Tiefseewasserhafen, ihre Arbeitsplätze zu sichern. „Wir haben knapp 13

Prozent für die Kollegen in der höchsten Lohngruppe angeboten“, sagte der zuständige Verhandlungsführer der Gewerkschaft Verdi, Dirk Reimers. „Das entspricht 5500 Euro.

Die Laufzeit der angestrebten Beschäftigungssicherung läge bei zwölf Monaten. Hafenbetreiber Eurogate sei die Summe aber zu gering, so Reimers.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) setzt darauf, dass die Verhandlungspartner nun möglichst schnell nach Möglichkeiten für eine zufriedenstellende Einigung suchen. „Es gibt eine positive Prognose, was die Zukunft des Hafens angeht, da brauchen wir jeden qualifizierten Kollegen.“

Der Terminalbetreiber hatte vor einem Jahr 300 der rund 400 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Mit dem Auslaufen der Überbrückungslösung Ende März werden jetzt neue Wege gesucht, um Kündigungen zu vermeiden. Eine Eurogate-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab.

Der 2012 eröffnete JadeWeserPort hinkt den Erwartungen hinterher. Statt der angepeilten 700 000 Standardcontainer (TEU) wurden im ersten Betriebsjahr nur rund 100

000 Boxen umgeschlagen.



OZ

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