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Kreuzfahrt zum Sehnsuchtsziel Hiddensee

Stralsund Kreuzfahrt zum Sehnsuchtsziel Hiddensee

In Stralsund starten die letzten Flusskreuzliner dieser Saison / Rund 150 Anläufe jährlich

Stralsund. Schauplatz Stralsund, Hansekai: Ein makelloser Himmel signalisiert schönstes Reisewetter. Eine 80-köpfige Gästeschar aus Deutschland, der Schweiz und Österreich trifft sich auf dem langgestreckten Oberdeck zum Auslaufmanöver. Das Schiff, die „Katharina von Bora“, ist ausgebucht. Kreuzfahrten sind in, vor allem seekrankheitsfreie auf einem Flusskreuzfahrtschiff. Über 500000 Menschen entscheiden sich jährlich für die familiäre Binnenvariante ohne Massenbetrieb – mit zunehmender Tendenz. Der Ostseehafen Stralsund profitiert besonders davon: rund 150 Flusskreuzer-Anläufe pro Jahr – Flussschiff-Spitzenreiter in MV. In wenigen Tagen endet die Saison.

„Klar vorn und achtern!“ Kapitän Joachim Schramm lässt die Leinen einholen. Der versierte Binnenschiffer manövriert die „Katharina von Bora“, benannt nach Martin Luthers Frau, aus dem Hafen. Sein Kollege Volker Rümmler überwacht das Ablegen. An der Kreuzung Vierendehl-/Hiddensee-Fahrwasser wird’s plötzlich eng. Neben der schmalen Fahrrinne stehen Schwäne im flachen Wasser. Am Horizont ein kleiner Hügel: „Dat Söte Länneken“ – Sehnsuchtsziel Hiddensee. Festmachen für drei Stunden in Vitte. Haargenau passt das 83-Meter-Schiff an die Pier. Auf der warten schon Pferdefuhrwerke für eine Rundfahrt. Einige Passagiere schwingen sich aufs Leihfahrrad, radeln durch den Norden der Insel. Der Enddorn mit seinen Sandhaken von Altbessin stellt ein ganz besonderes Kleinod dar. Selten gewordene Vögel überraschen die Gäste, der Dornbusch-Leuchtturm scheint über allem zu wachen. Kurze Rast in der Gaststätte „Zum Enddorn“, bevor die Rückfahrt losgeht.

Als die Backsteinkulisse von Stralsund wieder in Sicht kommt, meint ein Passagier: „Ich bin schon auf vielen Flüssen gefahren, aber dieses Revier gehört zu den schönsten, die ich kenne.“

Peer Schmidt-Walther

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