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Seewirtschaft Mærsk fordert strenge Überwachung von Umweltregeln
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Mærsk fordert strenge Überwachung von Umweltregeln
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00:00 25.08.2014
Hamburg

Die bevorstehende Verschärfung der Umweltregeln auf Nord- und Ostsee wird die Reederei Mærsk rund 200 Millionen US-Dollar kosten. Diese Mehrkosten sollen im Rahmen des Treibstoffzuschlags an die Kunden weitergeben werden, sagte Deutschland-Chef Jens-Ole Krenzien in Hamburg. „Die Regelungen müssen streng überwacht werden, um Wettbewerbsverzerrungen auszuschließen“, erklärte er. Das sei bislang noch nicht sichergestellt.

Der erlaubte Schwefelgehalt im Schiffstreibstoff sinkt in Nord- und Ostsee und in Nordamerika ab 2015 um 90 Prozent von 1,0 auf 0,1 Prozent. Mærsk werde deshalb rund 650 000 Tonnen schwefelarmen Schiffsdiesel kaufen, der pro Tonne rund 300 Dollar mehr kostet als der bisher verwendete Treibstoff. Ein Test mit einer Anlage zur Rauchgasreinigung, einem sogenannten Scrubber, sei ohne den gewünschten Erfolg verlaufen.

Die Schifffahrt ist der effizienteste Verkehrsträger, wenn es darum geht, große Lasten über weite Strecken zu transportieren. In der Summe kommen dennoch beträchtliche Schadstofffrachten zusammen, allein für die Schiffe der Mærsk-Flotte 27,7 Millionen Tonnen CO2 im vergangenen Jahr. Nach Angaben von Krenzien habe man den CO2-Ausstoß von 2007 bis 2013 je Containerkilometer um 34 Prozent reduziert.



OZ

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