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Seewirtschaft Molslinjen: Neue Fähre für Bornholm
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Molslinjen: Neue Fähre für Bornholm
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00:52 30.04.2018
Die neue Bornholm- Fähre wird auf der finnischen Rauma-Werft gebaut. Quelle: Foto: Molslinjen
Sassnitz-Mukran

Die dänische Reederei Molslinjen, die nach einer Ausschreibung ab September 2018 die Fährverbindung Mukran – Rønne übernimmt, hat beim 6. Rail & Shipping Summit im Mukran Port auf Rügen ihre Pläne für die beliebte Route zwischen Deutschland und Dänemark präsentiert. Diese sehen vor, mit einem zweiten Fährschiff das Passagieraufkommen zu verdoppeln und die Ticketpreise zu senken. Der Bereich der Passagierschifffahrt soll in Mukran zukünftig wieder an Bedeutung gewinnen.

Mit größeren Fähren und einem erweiterten Fahrplan zwischen Rønne und Mukran will Molslinjen ab September 2018 ganzjährig Überfahrten anbieten. Der Bau der eigens für die Route in Auftrag gegebenen neuen Fracht- und Passagierfähre mit einer Kapazität von 720 Passagieren schreite planmäßig voran, hieß es. Im Zusammenspiel mit der bewährten Reservefähre M/F Povl Anker wird der Fahrplan um 210 zusätzliche Abfahrten pro Jahr ergänzt.

„Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass sich der Tourismus und ein Industrie- und Wirtschaftsstandort nicht gegenseitig ausschließen. Durch unsere günstige Lage und die vorhandene Infrastruktur können neben riesigen Installationsschiffen für den Bau von Windkraftanlagen auch große Passagierschiffe den Hafen anlaufen“, hob Thomas Langlotz, Commercial Director des Mukran Port, hervor.

Dass der Fährverkehr nach Bornholm am 1. September in neue Hände übergeht, ist das Resultat einer öffentlichen Ausschreibung: Platzhirsch Færgen, seit 1866 wichtigste Reederei für die dänische Ostseeinsel, muss die staatlich geförderten Routen an Molslinjen abtreten. Die Reederei mit Sitz in Aarhus betreibt zwei Routen mit Schnellfähren über das Kattegat zwischen Seeland und Jütland.

Ausschlaggebend für die Vergabe des Bornholm-Verkehrs an Molslinjen: Die Reederei verspricht Preissenkungen im Durchschnitt von über 50 Prozent, Færgen wollte seine Preise um knapp 45 Prozent senken.

OZ

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