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Neptun Werft baut Kraftwerke

Neptun Werft baut Kraftwerke

Millioneninvestition in neue Rostocker Halle

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Blick von der Warnow auf das Gelände der Neptun Werft in Rostock- Warnemünde

Quelle: Jens Büttner/dpa

Rostock. Die Neptun Werft investiert in die Zukunft. Nach mehr als 60 Flusskreuzfahrtschiffen und anderen Spezialschiffen beginnt eine neue Ära, die eine neue Fertigungsanlage am Standort in Warnemünde erfordert. Künftig sollen in Rostock hochkomplexe Kraftwerke für Kreuzfahrtschiffe werden gebaut, teilte das Unternehmen gestern mit.

Jedes Kreuzfahrtschiff hat ein eigenes Kraftwerk an Bord. Es liefert die Energie für den Antrieb des Schiffes, aber auch für die komplette elektrische Versorgung des gesamten Hotelbereiches, der Küchen, der öffentlichen Räume und der Klimaanlage. Pro Schiff beläuft sich die installierte Leistung dieser Schiffsgrößen auf etwa 60000 bis 80 000 kW. Das ist mehr als die doppelte Leistung des Heizkraftwerkes in Schwerin.

Von diesen schwimmenden Maschinenraum-Modulen, die 140 Meter lang, 38 bis 46 Meter breit und 16 Meter hoch sind, wird die Neptun Werft zukünftig vier pro Jahr bauen einschließlich der LNG-Tanks, die schlüsselfertig zu den anderen Meyer-Werften in Papenburg (Niedersachsen) und Turku (Finnland) geliefert werden.

Der neue Hallenkomplex, der jetzt in Warnemünde entsteht, ist speziell für den Bau dieser komplexen Schwimmteile ausgelegt. Die Halle wird rund 140 Meter lang, 60 Meter breit und 45 Meter hoch sein. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Die Anlage soll bereits 2018 betriebsbereit sein. „Mit dieser Investition werden wir die Wettbewerbsfähigkeit aller drei Standorte weiter steigern. Unser Auftragsbuch ist riesig und die neuen Schiffe ebenso. Somit übernimmt die Neptun Werft als Systemlieferant eine wichtige Rolle beim Bau hochkomplexer Kreuzfahrtschiffe“, so Bernard Meyer, Geschäftsführer der Neptun Werft.

OZ

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