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Seewirtschaft Neue Fährlinie im Wattenmeer verzögert sich
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Neue Fährlinie im Wattenmeer verzögert sich
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00:00 02.09.2013
Die etwa 70 Meter lange LNG-Fähre bietet Platz für 490 Passagiere und 52 Pkw und wurde für das sensible Fahrtgebiet Wattenmeer optimiert. Grafik: Watten Fährlinien GmbH
Hamburg

Der für Sommer 2014 angekündigte Start eines ganzjährigen Liniendienstes zwischen den nordfriesischen Inseln und Halligen und dem Festland mit umweltfreundlichen LNG-Hybrid-Fähren verzögert sich. Wie die von Becker Marine Systems (Hamburg) und der Schramm Group (Brunsbüttel) vor einem Jahr mit Sitz in Wyk auf Föhr gegründete Watten Fährlinien GmbH jetzt mitteilte, ist das Konzept fertig. Allerdings musste die Auftragsvergabe für den Bau der beiden rund 13 Millionen Euro teuren Neubauten „Fering“ und „Öömrang“ auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Der Grund: die besonderen Eigentumsverhältnisse im öffentlich-rechtlich betriebenen Wyker Hafen.

So gehören die drei Fährrampen dem künftigen Konkurrenten, der mehr als 125 Jahre alten Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.). Angebote der Watten Fährlinien GmbH zu Kooperationsgesprächen wurden abgelehnt, erklärte Becker-Geschäftsführer Dirk Lehmann. Nun werde die Lage rechtlich geprüft.

W.D.R.-Geschäftsführer Axel Meynköhn weist die Kritik zurück. „Ich stelle fest, dass eine konkrete Anfrage auf Mitnutzung der Anlage nicht vorliegt.“ Die Brücken im Wyker Hafen stünden anderen zur Verfügung — „nach vorheriger Absprache und gegen angemessenes Entgelt“. Zudem sei eine Brücke von der W.D.R. komplett neu errichtet worden und werde von ihr in einem betriebssicheren Zustand erhalten. Der Wyker Bürgermeister Paul Raffelhüschen verwies lediglich darauf, dass die Brücken vor seiner Zeit verkauft wurden. Die Angelegenheit sei eine Sache zwischen der W.D.R. und Becker.

jm/ms

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