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Seewirtschaft Notfall-Regeln bleiben unverändert
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Notfall-Regeln bleiben unverändert
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00:00 04.03.2013
Das Containerschiff „MSC Flaminia“ war im Juli vergangenen Jahres auf dem Atlantik in Brand geraten. Quelle: -
Bremerhaven

Mehr als 100 Fachleute hatten sich hier mit dem Zwischenfall im vergangenen Jahr auseinandergesetzt.

Die Analyse des Unglücks zeigt laut Klingen, dass das internationale Regelwerk ausreicht. Allerdings müssen in einzelnen Ländern die Kenntnisse über die Notfallstrukturen besser werden. Sein britischer Amtskollege Hugh Shaw betonte, dass dort die Weiterführung des Schiffs unterstützt wurde, nachdem Experten dieses als sicher eingestuft ha tten.

Der Frachter war im Sommer auf See in Brand geraten und erst nach 45 Tagen in den JadeWeserPort in Wilhelmshaven geschleppt worden. Im Zusammenhang mit der Bergung kam Kritik an anderen Ländern auf, da keines das Schiff mit brennenden Containern und Sondermüll an Bord aufnehmen wollte. „Das ist so nicht korrekt“, betonte der Leiter des Havariekommandos, Hans-Werner Monsees.

„Die Reederei hat Deutschland als Flaggenstaat angerufen.“

Darüber hinaus sprachen Monsees und Klingen von Planungen zur Erhöhung der Sicherheit in Offshore-Windparks. „Wir arbeiten an einem Konzept mit den privaten Betreibern“, so Monsees.

Dabei soll sichergestellt werden, bei Unfällen adäquat eingreifen zu können. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger will dazu eine Leitstelle in Bremen aufbauen.

„Wir begrüßen das sehr, denn das ist die Einrichtung mit der größten Erfahrung“, betonte Monsees.

Das Havariekommando ist eine gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer mit Sitz in Cuxhaven. Es wurde 2003 in Folge der „Pallas“-Katastrophe errichtet und übernimmt u. a. die Gesamteinsatzleitung bei Havarien.

OZ

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