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Seewirtschaft Piraten schlagen verstärkt in Asien zu
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Piraten schlagen verstärkt in Asien zu
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00:05 19.01.2015

Piraten wagen weniger Attacken auf die stark geschützten Schiffe der Welthandelsflotte. Die Zahl der Piratenangriffe ist 2014 auf den niedrigsten Stand seit acht Jahren gesunken, teilte das Internationale Schifffahrtsbüro (IMB) mit, eine Organisationseinheit der Internationalen Handelskammer (ICC). Allerdings hat sich die Zahl der Schiffsentführungen im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt.

Im Vorjahr wurden den Angaben zufolge weltweit 245 Piraten-Attacken gemeldet, 44 Prozent weniger als 2011. Lediglich elf Angriffe auf Schiffe wurden 2014 somalischen Piraten zugerechnet. 2013 waren es noch 15, vor drei Jahren sogar mehr als 230. Daraus lasse sich aber keinesfalls ableiten, dass die Piraterie vor Somalia besiegt sei, so der Verband Deutscher Reeder (VDR) in Hamburg. „Die Piraterie bleibt eine große Gefahr für das Leben unserer Seeleute und die Sicherheit der weltweiten Handelswege“, sagte Ralf Nagel, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDR.

Weltweit wurden im vergangenen Jahr 21 Schiffe entführt, im Vergleich zu zwölf Entführungen 2013. „Das ist auf die gestiegene Zahl von Angriffen auf küstennahe Tankschiffe in Südostasien zurückzuführen“, sagte IMB-Direktor Pottengal Mukundan. Insgesamt wurden 183 Schiffe geentert und 13 beschossen. Dabei kamen vier Seeleute ums Leben, 13 wurden verletzt und neun entführt, hieß es.



OZ

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