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Seewirtschaft Polnischer Abenteurer bricht Atlantik-Überquerung ab
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Polnischer Abenteurer bricht Atlantik-Überquerung ab
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00:00 06.06.2016

. Vier Tage nach dem Beginn seiner Atlantik-Überquerung per Kajak hat der polnische Abenteurer Aleksander Doba aufgeben müssen: Nachdem Wellen sein Boot vor der Halbinsel Sandy Hook im US-Bundesstaat New Jersey zwei Mal umgeworfen hätten, habe der 69-Jährige kapituliert, teilte sein Helfer Piotr Chmielinski am Freitag mit. Das Kajak sei zu stark beschädigt für die Weiterfahrt.

Der Großvater aus Polen war am Sonntag vor einer Woche in New York zu seinem Abenteuer aufgebrochen – es sollte seine dritte Atlantik-Überquerung im Kajak sein. Zu seinem 70. Geburtstag am 9.

September wollte er Lissabon erreichen. Nun will er im nächsten Jahr einen neuen Anlauf wagen, teilte sein Team mit. 2015 hatte das Wissenschaftsmagazin „National Geographic“ Doba zum „Abenteurer des Jahres“ erklärt. Zwischen Herbst 2010 und Februar 2011 war er vom Senegal nach Brasilien gepaddelt, eine zweite Reise führte ihn von Lissabon nach Florida. Auf dieser wurde er von Haien überrascht und schlug einen davon mit einem Paddel in die Flucht.

Unterwegs war der Abenteurer diesmal in einem rund sechs Meter langen, selbst entworfenen Kajak. Täglich wollte er zwischen acht und zwölf Stunden paddeln. Ängste kannte er nicht: 95 Prozent aller Menschen würden im Bett sterben – und trotzdem habe niemand Angst davor, ins Bett zu gehen, hatte Doba vor der Reise erklärt.

OZ

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