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Seewirtschaft Rote Zahlen bei Møller- Maersk
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Rote Zahlen bei Møller- Maersk
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00:00 12.02.2018

Kopenhagen. Trotz Erholung in der Container-Schifffahrt kommt der weltgrößte Schifffahrtskonzern Møller-Maersk nicht aus den roten Zahlen. Unter dem Strich meldet die dänische Reederei für das Geschäftsjahr einen Verlust von 1,16 Milliarden US-Dollar (rund 950 Millionen Euro). „Das vergangene Jahr war ungewöhnlich für Møller-Maersk, mit einem Hackerangriff und operativen Herausforderungen in mehreren Häfen“, erklärte Unternehmenschef Søren Skou.

Verglichen mit dem Vorjahr geht es allerdings aufwärts. Der Umsatz legte um 13 Prozent auf 30,9 Milliarden US-Dollar zu. Das liege an höheren Frachtgebühren und besserer Auslastung in der Container-Schifffahrt, erklärte die Reederei. Der Verlust verringerte sich auch deshalb um 39 Prozent. Im Vorjahr hatte beim größten Unternehmen Dänemarks noch ein Minus von 1,89 Milliarden Dollar gestanden. „Trotzdem zeigt die Bilanz, dass erhebliche Verbesserungen nötig sind“, erklärte Skou.

Nach der Übernahme der Reederei Hamburg Süd Ende des Jahres bewege Møller-Maersk nun jeden fünften Container weltweit. „Die Integration schreitet gut voran“, erklärte Skou. 2018 soll das

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von jetzt 3,5 auf 4 bis 5 Milliarden Euro steigen.

OZ

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