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Seewirtschaft Sanierung der „Gorch Fock“ dauert länger
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft Sanierung der „Gorch Fock“ dauert länger
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00:01 23.10.2017

Der Offiziersnachwuchs der Marine wird seine Segelgrundausbildung auch im kommenden Jahr nicht auf der „Gorch Fock“ absolvieren können. Die umfangreichen Arbeiten an Rumpf und Oberdeck werden zwischen drei und sechs Monate länger dauern als ursprünglich geplant, wie ein Sprecher des Marinekommandos in Rostock sagte. „Das Segelschulschiff steht der Marine deshalb frühestens ab Ende des dritten Quartals 2018 wieder zur Verfügung.“ Nach der Rückkehr aus der Werft soll zunächst erstmal nur die Stammbesatzung an Bord gehen, Offiziersanwärter erst 2019.

„Wir prüfen einen Ersatz für die ’Gorch Fock’“, sagte der Marinesprecher. Klar ist nur: Es wird auch 2018 eine Segelausbildung für die Offiziersanwärter geben.

Das deutsche Schiff wird in der Bremerhavener Bredo Werft für rund 75 Millionen Euro komplett saniert. Vor allem die Rumpfbeplankung muss erneuert werden. Wegen des Ausfalls der Bark waren deutsche Offiziersanwärter bereits im laufenden Jahr mit dem rumänischen Großsegler „Mircea“ zu einer Ausbildungsfahrt in See gestochen. Laut den „Kieler Nachrichten“ mehren sich indes in der Marine die Stimmen, die den Neubau eines Segelschulschiffs fordern. Der würde nach Marine-Schätzungen zwischen 80 und 120 Millionen Euro kosten.

OZ

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