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Straßendienst auf der Ostsee

Stralsund Straßendienst auf der Ostsee

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund sichert zum Winter die Seezeichen und Fahrrinnen

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Eingeholte Bojen aus Metall auf dem Tonnenhof des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Stralsund.

Quelle: Foto: Stefan Sauer/dpa

Stralsund. . Die Wasserstraßen vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns werden winterfest gemacht. Vor wenigen Tagen hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Stralsund damit begonnen, die ersten Toppzeichen von den Tonnen in den Boddengewässern am Darß zu nehmen, um mögliche Beschädigungen durch Sturm und Eis zu verhindern. Bis Mitte Dezember sollen so die meisten der 351 Tonnen mit Toppzeichen im Bereich der polnischen Grenze bis zur Mecklenburger Bucht winterfest gemacht sein. „Wir fahren im Winter ein Zweistufen-Programm“, sagte Amtssprecher Dirk Berger. Die derzeit laufenden Arbeiten würden prophylaktisch durchgeführt.

Die Flotte des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Stralsund ist zuständig für 805 Kilometer Bundeswasserstraßen mit rund 1200 Tonnen. Seit dem Wochenende sei die Flotte des WSA auch wieder komplett, wenn der Tonnenleger „Görmitz“ und das eisbrechende Multifunktionsschiff „Arkona“ von turnusmäßigen Werfteinsätzen zurückkommen. Bislang waren lediglich der Tonnenleger „Ranzow“ und das Kontrollschiff „Stralsund“ im Einsatz.

Im vergangenen Jahr sei der Winter mit schwacher Eisbildung vergleichsweise milde verlaufen, sagte Berger. Dennoch rüsten sich die Fachleute für den Ernstfall. Vor allem die küstennahen Boddengewässer im Osten des Landes wie der Greifswalder Bodden oder das Haff sind besonders gefährdet.

Je nach Wetterentwicklung werde die Stufe zwei des Winterprogramms gestartet. Droht im Winter ein massiver Frosteinbruch, erhalten die 36 Leuchttonnen einen speziellen Eiskopf – eine robustere Leuchteinrichtung, die auch frostigen Temperaturen trotzt. Auch würden dann Leuchttonnen gegen unbeleuchtete gewechselt. Weitere Tonnen würden eingezogen und von 132 Leuchttonnen der Solarkopf abgenommen, um teure Beschädigungen zu verhindern. Zudem würden 40 Tonnen an speziellen Verkehrspunkten gegen robustere Eistonnen gewechselt.

Vor einigen Jahren hatte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt testweise erste Kunststofftonnen ausgebracht. Das WSA will ab 2018 dann sukzessive alle 850 unbeleuchteten Tonnen aus Stahl durch Seezeichen aus Kunststoff ersetzen. Mit dem Ersatz der Stahltonnen erhofft sich das WSA künftig einen geringeren Wartungsaufwand, wie Berger sagte. So versprechen die Hersteller eine wartungsfreie Nutzung der Kunststofftonnen über zehn bis zwölf Jahre. Aktuell seien rund 50 Kunststofftonnen  im Einsatz.

Martina Rathke

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