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Seewirtschaft ThyssenKrupp verlagert Arbeit von Kiel nach Schweden
Nachrichten Wirtschaft Seewirtschaft ThyssenKrupp verlagert Arbeit von Kiel nach Schweden
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00:00 24.03.2014
Das U-Boot „U36“ auf der Werft in Kiel. Quelle: Christian Charisius/dpa
Kiel

Zur Verbesserung der schwierigen Beziehungen im U-Bootbau mit Schweden will der deutsche Konzern ThyssenKrupp dem skandinavischen Partner entgegenkommen und Arbeitsaufträge aus Kiel verlagern. ThyssenKrupp Marine Systems kündigte an, seiner nicht ausgelasteten schwedischen Werft TKMS AB mehr Arbeit zukommen zu lassen. „Zur Überbrückung aktueller Defizite bei der Kapazitätsauslastung“ würden „in Kürze bedeutende Arbeitspakete“ nach Schweden in die frühere Staatswerft Kockums verlagert, hieß es in einer Mitteilung nach einem Spitzengespräch in Stockholm.

Für die TKMS-Werft in Kiel mit 2300 Mitarbeitern drohen laut Unternehmen keine Konsequenzen. „Angesichts des hohen Auftragsbestands von ThyssenKrupp Marine Systems wird die geplante Verlagerung von Arbeitspaketen an unsere schwedischen Standorte keine spürbaren Auswirkungen auf Auslastung und Beschäftigung am Standort Kiel haben“, sagte ein TKMS-Sprecher .

Die frühere Staatswerft hat 900 Arbeitsplätze an den Standorten Malmö, Karlskrona und Muskö. Von schwedischer Seite gab es den Vorwurf, die deutschen Eigentümer würden das Tochterunternehmen ausbluten lassen — zugunsten der Werft in Kiel.



OZ

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