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Viele Fahrensleute helfen bei der „Büchner“-Ausstellung

Rostock Viele Fahrensleute helfen bei der „Büchner“-Ausstellung

Zeitzeugen unterstützen Rostocker Schiffbaumuseum mit privaten Erinnerungsstücken / Am 22. Oktober wird die Schau eröffnet

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Die „Georg Büchner“ verließ Ende Mai 2013 den Rostocker Stadthafen – zur letzten Reise.

Quelle: Kerstin Schröder

Rostock. In fünf Tagen ist es soweit: Dann wird auf dem Rostocker Traditionsschiff die neue Sonderausstellung „Georg Büchner – ein Schiff taucht wieder auf“ eröffnet. Zu sehen sind auch zahlreiche private Erinnerungsstücke ehemaliger Fahrensleute – von Seemännern, Ausbildern und Wegbegleitern des Fracht- und Lehrschiffes.

Wer noch etwas zum Thema beitragen kann, meldet sich unter ☎ 0381/12831-365 oder -364. Alle Leihgeber werden zur Ausstellungseröffnung eingeladen. Sie findet am 22. Oktober auf dem Traditionsschiff im Rostocker Iga-Park statt.

Zu verdanken ist das unter anderem einem Aufruf in der OSTSEE-ZEITUNG, mit dem das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum nach Zeitzeugen gesucht hat. „Es haben sich viele gemeldet, und wir haben so einige Dinge für unsere Ausstellung erhalten“, freut sich Mitarbeiter Ronald Piechulek. Unter anderem können die Besucher die Gemälde sehen, die sich einst in den gastronomisch genutzten Räumen des Schiffes befanden, sowie mindestens drei Modelle der „Georg Büchner“ aus verschiedenen Materialien. Besonders freuen sich die Ausstellungsmacher über zahlreiche Stücke aus der Zeit des Schiffes, als es noch als „Charlesville“ die Meere befahren hat. Zum Beispiel sind Ausrüstungsstücke mit dem Logo der Reederei Compagnie Maritime Belge erhalten geblieben, als das Schiff aus dem belgischen Antwerpen nach Rostock überführt wurde.

Aus der Zeit als Lehrschiff der Deutschen Seereederei werden Fotos und Lehrmaterialien zu sehen sein. Auf einigen Bildern sind die mit speziellem Ärmelstreifen versehenen Uniformen der Betriebsschule zu sehen. Gesucht werden noch eine Originaluniform und ein Instrument des ehemaligen Fanfarenorchesters sowie Einrichtungsgegenstände aus der Zeit, als die „Büchner“ als Jugendherberge und Hotelschiff genutzt wurde. Die Museumsmitarbeiter erhoffen sich auch, dass sich noch Paare melden, die auf dem Schiff getraut wurden und vielleicht die entsprechende Heiratsurkunde oder Bilder davon zur Verfügung stellen können.

Am 30. Mai 2013 war das ehemalige DDR-Ausbildungsschiff aus ungeklärter Ursache vor der polnischen Ostseeküste nördlich der Halbinsel Hel gesunken. Damals befand sich die 63 Jahre alte „Büchner“ auf dem Weg ins litauische Klaipeda, wo sie verschrottet werden sollte.

Kerstin Schröder

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