Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Siemens: Tausende Jobs in Gefahr
Nachrichten Wirtschaft Siemens: Tausende Jobs in Gefahr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:22 20.10.2017

. Beim Industriekonzern Siemens sind erneut Tausende Arbeitsplätze in zwei Sparten in Gefahr. Wie das „Manager Magazin“ unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, sollen nach internen Plänen in der Kraftwerkssparte Power & Gas bis zu elf der weltweit 23 Standorte geschlossen oder verkauft werden. Auch nach dpa-Informationen könnten durch diese und weitere Einsparungen in der Sparte Prozessindustrie und Antriebe, für die Konzernchef Joe Kaeser erst kürzlich ebenfalls Einsparungen angekündigt hatte, T ausende Jobs wegfallen. Dem Vernehmen nach sind aber noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen. In beiden Sparten, die unter Auftragsflaute und Preisdruck leiden, hatte der seit Sommer 2013 amtierende Kaeser bereits Arbeitsplätze gekappt: Während bei Power & Gas rund 1100 Jobs an den deutschen Standorten wegfallen sollten, einigten sich Unternehmensführung und Arbeitnehmervertreter erst vor gut einem Jahr auf die Streichung von 1700 Jobs in der Antriebssparte.

Schon seit längerem wird Siemens in der Kraftwerkssparte mit weltweit rund 30000 Beschäftigten vor allem seine großen Gasturbinen in Deutschland und Europa nicht mehr los, das sorgt für Preisverfall und Überkapazitäten. Das Geschäftsfeld Prozessindustrie und Antriebe mit zuletzt rund 45 000 Mitarbeitern weltweit bietet etwa Getriebe, Motoren, Antriebe und Kupplungen für die Öl-, Gas- und Bergbauindustrie und ist stark von den Rohstoffpreisen abhängig.

Die IG Metall reagierte verärgert auf den Bericht. „Wir bewerten es als unsäglich, dass erneut Tausende Mitarbeiter auf diese Weise verunsichert werden“, sagte ein Gewerkschaftssprecher in München. Vom Siemens-Vorstand verlangte die Gewerkschaft zeitnah eine Erklärung.

OZ

Rattey. Deutschlands nördlichstes Weinbaugebiet rund um Rattey (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) blickt auf ein eher schlechtes Jahr zurück: Nur 7500 Liter Rot- ...

20.10.2017

Deutschlands größte Drogeriemarkt-Kette dm will auch beim Zukunftsthema Digitalisierung die Nase vorn haben.

20.10.2017

IHK-Umfrage: Unternehmen können hohes Beschäftigungsniveau halten

20.10.2017
Anzeige