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Spanien wird auch dieses Jahr Defizitziel verfehlen

Madrid Spanien wird auch dieses Jahr Defizitziel verfehlen

Spanien wird bei der Sanierung seiner Staatsfinanzen wohl auch in diesem Jahr das mit der EU vereinbarte Defizitziel weit verfehlen.

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Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos erwartet, dass sein Land das EU-Defizitziel verfehlen wird.

Quelle: Shawn Thew

Madrid. Spanien wird bei der Sanierung seiner Staatsfinanzen wohl auch in diesem Jahr das mit der EU vereinbarte Defizitziel weit verfehlen. Dies geht aus Prognosen der Madrider Regierung hervor, die Wirtschaftsminister Luis de Guindos im Parlament vorlegte.

Demnach wird die Neuverschuldung 2016 bei 3,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwartet. Spanien hatte sich bei der EU verpflichtet, das Defizit auf 2,8 Prozent zu reduzieren.

Laut der Haushaltsplanung für die Jahre 2016 bis 2019, die Madrid bis Ende April der EU-Kommission vorlegen muss, wird Spanien bei der Neuverschuldung die zulässige Obergrenze von 3,0 Prozent erst ein Jahr später einhalten als zunächst geplant. Für 2017 prognostizierte die Regierung ein Defizit von 2,9 Prozent.

Das Land hatte bereits 2015 die Verpflichtungen gegenüber der EU nicht einhalten können. Das Defizit betrug im vorigen Jahr 5,0 Prozent des BIP - 0,8 Punkte mehr als mit Brüssel vereinbart.

Die konservative Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy korrigierte in ihrem Stabilitätsprogramm die Wachstumsprognosen nach unten. Demzufolge wird die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone 2016 eine Steigerung ihrer Wirtschaftskraft um voraussichtlich 2,7 Prozent erreichen, 0,3 Prozentpunkte weniger als bisher angenommen. Für 2017 senkte Madrid die Wachstumsprognose von 2,9 auf 2,4 Prozent.

  • Homepage des Wirtschaftsministeriums (spanisch)

dpa

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