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Wirtschaft Sparkassen: Zinstief bereitet Sparern die größte Sorge
Nachrichten Wirtschaft Sparkassen: Zinstief bereitet Sparern die größte Sorge
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10:04 26.10.2016
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Berlin

Der Blick aufs eigene Bankkonto stimmt die Mehrheit der Bundesbürger recht zufrieden. 52 Prozent bewerten ihre gegenwärtige finanzielle Situation einer Umfrage zufolge als gut bis sehr gut.

Im Vergleich mit den Vorjahren nimmt der Anteil der Zufriedenen jedoch ab, wie aus dem am Dienstag vorgestellten Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) für 2016 hervorgeht. 2015 waren es noch 56 Prozent, 2014 sogar 58 Prozent.

Deutlich gestiegen ist dagegen der Anteil derer, die sich wegen des Zinstiefs um ihre finanzielle Zukunft sorgen. Bei 58 Prozent der Befragten ist die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) Hauptthema im Blick auf ihre Ersparnisse. Im Vorjahr bezeichneten 41 Prozent der Teilnehmer die faktisch abgeschafften Zinsen als ihre größte Sorge.

Das billige Geld veranlasst die Bundesbürger aber nicht dazu, mehr auszugeben. Der Umfrage zufolge haben nur 5 Prozent ihren Konsum ausgeweitet – ein Allzeittief. 20 Prozent haben ihn dagegen eingeschränkt, und eine Mehrheit von 75 Prozent hat nichts verändert.

Beim Thema Geldanlage steht der Wunsch nach Sicherheit weiter an erster Stelle, vor Flexibilität und Verfügbarkeit. Das Bedürfnis nach Absicherung ist im Vergleich zum Vorjahr jedoch um 7 Prozentpunkte gestiegen auf 57 Prozent. Eine hohe Rendite liegt auf Platz fünf und kommt damit nach der Lebens- und Familienplanung.

Gesunken ist der Anteil derer, die rein gar nichts für ihr Alter zurücklegen. Ein gutes Drittel (36 Prozent) spart der Umfrage zufolge null für die Rentenzeit. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen hat sogar die Hälfte angegeben, kein Geld auf die hohe Kante zu legen.

Wer Altersvorsorge betreibt, setzt in erster Linie auf ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung. 53 Prozent hat sich für die selbst genutzte Immobilie entschieden. Es folgen die Rücklagen auf dem Sparbuch, die Lebensversicherung und der Bausparvertrag.

dpa

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