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Stahlkonzern Salzgitter erholt sich deutlich

EU-Schutzzölle bremsen China Stahlkonzern Salzgitter erholt sich deutlich

Der Stahlmarkt wird angesichts der EU-Schutzzölle wieder stabiler. Auch Deutschlands zweitgrößter Stahlkocher kann davon profitieren. Und die Salzgitter AG bleibt optimistisch.

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Salzgitter profitierte von höheren Stahlpreisen und verbuchte das beste Quartalsergebnis seit 2008.

Quelle: Jochen Lübke

Salzgitter. Die Erholung auf dem Stahlmarkt hat Deutschlands zweitgrößtem Stahlhersteller Salzgitter zum besten Quartalsergebnis seit 2008 verholfen.

Unter dem Strich verdiente Salzgitter in den ersten drei Monaten 48,7 Millionen Euro - nach einer Million Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen bekanntgab. Der Umsatz erhöhte sich um etwa ein Viertel auf 2,35 Milliarden Euro.

Neben besseren Stahlpreisen - nicht zuletzt wegen der Schutzzölle der EU - konnte das Unternehmen von einem Sparprogramm profitieren. Der europäischen Stahlbranche hatten lange billige Importe aus China und ein dadurch bedingter Preisverfall zu schaffen gemacht.

Salzgitter hatte bereits Anfang Mai vorläufige Zahlen vorgelegt und die Jahresprognose wegen der guten Entwicklung erhöht. Vor Steuern dürfte der Gewinn von 53 Millionen Euro im Vorjahr auf zwischen 125 und 175 Millionen Euro steigen. Beim Umsatz erwartet Salzgitter im Gesamtjahr einen Anstieg auf 9 Milliarden Euro, nachdem die Erlöse im abgelaufenen Jahr auf 7,9 Milliarden Euro abgerutscht waren.

Erst unlängst hatte der Stahlkocher im US-Anti-Dumping-Verfahren gegen deutsche und andere europäische Stahlunternehmen Vorwürfe zurückgewiesen. Weder die Entscheidung selbst noch die Höhe der drohenden Zölle auf Importe in die Vereinigten Staaten sei nachvollziehbar, sagte ein Sprecher Ende März. Das US-Geschäft hat laut Salzgitter einen Anteil von sechs Prozent am eigenen Umsatz.

Die US-Regierung sieht dagegen Dumping-Vorwürfe gegen mehrere ausländische Stahlproduzenten bestätigt, darunter neben der Salzgitter AG auch die Dillinger Hütte. Die Regierung geht von Dumping aus, wenn Produkte unter ihrem „fairen Wert“ verkauft werden.

dpa

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