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Wirtschaft Störtebeker Brauerei baut neue Halle
Nachrichten Wirtschaft Störtebeker Brauerei baut neue Halle
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00:01 14.01.2017

Die Störtebeker Braumanufaktur GmbH baut ihren Standort in Stralsund aus. Auf etwa 25000 Quadratmetern wird eine neue Abfüll-, Verpackungs- und Logistikhalle auf mehreren Etagen errichtet. Zudem wird das Sudhaus erweitert und die Abfüll- und Verpackungsanlage technisch ausgebaut. Das Wirtschaftsministerium hat dafür Fördergelder in Höhe von rund acht Millionen Euro zugesichert. „Das Unternehmen punktet mit innovativen Produkten im deutschen Biermarkt“, lobt Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). Mit der Erweiterung würden mehr als 20 neue Jobs in Stralsund geschaffen. Bis dato sind in der Hansestadt 116 Mitarbeiter bei Störtebeker beschäftigt.

Störtebeker-Inhaber Jürgen Nordmann in der Abfüllanlage Quelle: Foto: Stefan Sauer/zb

Mit der Investition wolle die Brauerei die Qualität ihrer Biere sichern und den Weg freimachen für neue Sorten, sagt Störtebeker-Sprecherin Elisa Preuß. „Uns geht es auch darum, die Erlebbarkeit des Brauhandwerks zu verstärken. Die Besucher sollen bei uns Bier neu entdecken.“ 17 verschiedene Spezialitäten, dazu wechselnde saisonale Kreationen, umfasst das derzeitige Sortiment. Indem Störtebeker in die Herstellung investiert, können „wir auch zukünftig den individuellen Charakter der Biere gewährleisten“, sagt Inhaber Jürgen Nordmann. Sein Unternehmen hat 2016 das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte geschrieben. Dank steigender Nachfrage und neuer Absatzmärkte. So können sich seit November Besucher der gerade neu eröffneten Elbphilharmonie in Hamburg die Biere vom Strelasund schmecken lassen. Seither seien dort 100000 Gläser Störtebeker-Bier ausgeschenkt worden, berichtet Elisa Preuß. „Ein sehr gutes Ergebnis.“ In den vergangenen Jahren konnte die Braumanufaktur ihren Absatz kontinuierlich steigern: Wurden 2015 noch 140 000 Hektoliter produziert, so waren es 2016 bereits über 180 000 Hektoliter. ab

OZ

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