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Wirtschaft Strom aus der See wird günstiger
Nachrichten Wirtschaft Strom aus der See wird günstiger
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00:00 15.04.2017

Technischer Fortschritt und intensiver Wettbewerb machen Strom aus Offshore-Windparks künftig günstiger. Die erste Ausschreibung für Windparks vor den deutschen Küsten hat größere Einsparungen erbracht als zuvor erwartet. Den Zuschlag erhielten vier Windparks in der Nordsee mit einer Gesamtkapazität von 1490 Megawatt, teilte die Bundesnetzagentur am Donnerstag in Bonn mit. Sie erhalten im Durchschnitt eine Förderung aus dem EEG-Gesetz von 0,44 Cent je Kilowattstunde.

Zum Vergleich: Die aktuelle Förderung für Offshore-Strom liegt bei 18,4 Cent je Kilowattstunde, allerdings nur über acht Jahre, während die neuen Projekte über 20 Jahre gefördert werden. Die Windparks, die jetzt den Zuschlag erhalten haben, werden nach 2021 ans Netz gehen. „Das Ausschreibungsverfahren hat demnach mittel- und langfristige Kostensenkungspotenziale freigesetzt, die zu einer in diesem Umfang nicht erwarteten Senkung der Förderung führen werden“, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.

Die Betreiberfirmen erwarten, dass sie die Windparks in der Nordsee komplett ohne öffentliche Förderung betreiben und sich aus dem Marktpreis für Strom finanzieren können.

Damit wäre die Offshore-Windenergie komplett wettbewerbsfähig.

OZ

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