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Studie: DDR-Reichsbahn beschäftigte 500 Häftlinge pro Jahr

Berlin Studie: DDR-Reichsbahn beschäftigte 500 Häftlinge pro Jahr

Sie mussten Gleise bauen oder Güterwagen ausbessern: Etwa 500 Strafgefangene haben im Jahresdurchschnitt für die Reichsbahn der DDR Zwangsarbeit geleistet.

Berlin. Sie mussten Gleise bauen oder Güterwagen ausbessern: Etwa 500 Strafgefangene haben im Jahresdurchschnitt für die Reichsbahn der DDR Zwangsarbeit geleistet. Das geht aus einer Studie hervor, die Bahn-Chef Rüdiger Grube gestern mit Historikern in Berlin vorgestellt hat. Menschen seien unter teilweise haarsträubenden Bedingungen ausgebeutet worden, um die Planvorgaben zu erfüllen, sagte Grube. „Dies ist ein Unrecht, das von uns, der heutigen Deutsche Bahn AG, benannt und nicht vergessen wird.“

Bis zum Ende der DDR habe die Reichsbahn außerdem Gefangene transportiert. Diese Fahrten seien als besonders demütigend und quälend empfunden worden. „So würde man nicht mal Schweine transportieren“, sagte Grube. Entschädigungsforderungen von Betroffenen an den Konzern erteilte der Vorstandschef eine Absage.

OZ

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