Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Studie: Meiste Reiche leben in Asien
Nachrichten Wirtschaft Studie: Meiste Reiche leben in Asien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:50 23.06.2016
Frankfurt/Main

Die meisten Dollar-Millionäre leben einer Studie zufolge inzwischen in Asien. 5,1 Millionen Reiche mit einem Gesamtvermögen von 17,4 Billionen Dollar gab es im vergangenen Jahr in der Region Asien-Pazifik.

Die Zahl der Reichen wuchs um 9,4 Prozent, das Vermögen um 9,9 Prozent, wie aus dem veröffentlichten „World Wealth Report 2016“ des Beratungsunternehmens Capgemini hervorgeht. Vor allem in Japan und China gab es deutlich mehr Menschen, die ein anlagefähiges Vermögen von mehr als einer Million Dollar besaßen, als im Jahr zuvor.

In Europa stieg die Zahl der Millionäre um 4,8 Prozent auf 4,2 Millionen. Deutschland verzeichnete ein überdurchschnittliches Plus von 5,1 Prozent auf 1,2 Millionen Vermögende. „Mit einer der größten Treiber war der deutliche Anstieg der Immobilienpreise“, sagte Capgemini-Experte Klaus-Georg Meyer.

Nordamerika rutschte den Angaben zufolge im weltweiten Vergleich auf Rang zwei ab. Dort besaßen 4,8 Millionen Reiche (plus zwei Prozent) 16,6 Billionen Dollar. Weltweit stieg das Vermögen der Millionäre um 4 Prozent auf 58,7 Billionen Dollar. Bis 2025 könnten es 100 Billionen Dollar sein, sagte Meyer. Nicht berücksichtigt wurden selbst genutzte Immobilien, Sammlungen wertvoller Objekte und Verbrauchsgegenstände.

dpa

Mehr zum Thema

Seit Jahresbeginn hofft die deutsche Wirtschaft auf einen boomenden Iran-Handel. Doch erst jetzt hat Teheran Altschulden beglichen, so dass Deutschland wieder Exportkreditgarantien gewähren kann. Nun hofft die Wirtschaft auf mehr Engagement auch der Banken.

21.06.2016

Mitten in der Debatte über die Nato-Politik gegenüber Moskau erwägt der Wirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel, am kommenden Montag den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu besuchen.

22.06.2016

Entspannung, aber keine Entwarung für Griechenland. Das Land hat zwar das Schlimmste überstanden. Es muss aber Reformen weiter umsetzen. Dann werden auch Investitionen kommen, die das Land bitternötig hat.

22.06.2016

Schon die Einführung des Mindestlohns hatte für hitzige Diskussionen gesorgt. Kaum weniger groß sind nun in Teilen der Wirtschaft die Widerstände gegen eine Erhöhung der Lohnuntergrenze. Arbeitsmarktforscher raten hingegen zur Gelassenheit.

23.06.2016

Auf dem Hamburger Flughafen müssen sich Passagiere auf längere Wartezeiten an der Gepäckausgabe einstellen.

23.06.2016

Kieler Verkehrsminister äußert Zweifel an Termin-Zielen

23.06.2016