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Wirtschaft Studie: Wirtschaft im Osten holt bis 2030 kaum auf
Nachrichten Wirtschaft Studie: Wirtschaft im Osten holt bis 2030 kaum auf
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00:01 25.08.2016

Das Wirtschaftswachstum in Ostdeutschland wird nach Prognosen des Dresdner Ifo-Instituts auch in den kommenden Jahren nicht an die gesamtdeutsche Entwicklung herankommen. Lediglich Sachsen und Brandenburg könnten bis 2030 beim durchschnittlichen Wachstum in etwa mithalten, heißt es in einer gestern veröffentlichten Studie. Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern müssten hingegen mit äußerst niedrigen Wachstumsraten rechnen. Zuletzt lag die Wirtschaftskraft nach Berechnungen der Experten im Osten nur bei knapp 77 Prozent des Westniveaus. Die Studie empfiehlt, für Aufholchancen stärker auf eine Wirtschaftsförderung einzelner Branchen und Zentren zu setzen.

Die Länder könnten mit einer aktiveren Förderpolitik gegensteuern, heißt es in der Studie. Wegen des demografischen Wandels werde die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen weniger eine Rolle spielen. Vielmehr werde es künftig gerade im Osten zu einem Mangel an Arbeitnehmern kommen. Stattdessen sollten sich die Länder daher mehr auf starke Zentren und stark wachsende Branchen fokussieren anstatt alle Regionen gleichermaßen zu bedenken. „Zu einer Politik der Konzentration gehört es, regionale ,Wachstumspole’ zu schaffen, die Ausstrahleffekte auch auf ihr Umland aussenden können.“

OZ

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