Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Supermarktkette Real bleibt Metro-Sorgenkind
Nachrichten Wirtschaft Supermarktkette Real bleibt Metro-Sorgenkind
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:48 20.10.2017
Kunden im Real-Pilotmarkt „Markthalle Krefeld“ in Nordrhein-Westfalen. Quelle: Rolf Vennenbernd
Düsseldorf

Die Supermarktkette Real bleibt das Sorgenkind des Metro-Konzerns. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 sank der Umsatz der Kette mit ihren Geschäften in Deutschland erneut um 3,1 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro, wie Metro mitteilte.

Ein Grund dafür sei die Schließung von drei weiteren Real-Märkten, erklärte das Unternehmen. Doch auch bereinigt um die Geschäftsaufgaben fiel der Erlös nach den vorläufigen Zahlen.

Allerdings sieht der Handelskonzern erste Zeichen für eine Besserung. In der zweiten Jahreshälfte seien die Geschäfte bei Real wieder etwas besser gelaufen, berichtete Metro. Verantwortlich dafür sei neben höheren Werbeausgaben auch der starke Online-Handel. Hier hat Real mit der Übernahme des Marktplatzes Hitmeister und dem Ausbau des Lebensmittelangebots im Internet zuletzt Gas gegeben.

Besser als bei Real lief es bei den Metro-Großhandelsmärkten. Hier stieg der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Vor allem das Belieferungsgeschäft entwickelte sich stark. Es trägt 16 Prozent zum Gesamterlös bei. Insgesamt betreibt Metro 759 Großmärkte in 25 Ländern, sieben mehr als vor einem Jahr.

Insgesamt steigerte Metro den Umsatz um 1,6 Prozent auf 37,1 Milliarden Euro. Der Handelskonzern hatte sich Mitte Juli aufgespalten - in den Lebensmittelhändler Metro sowie den Elektronikhandelskonzern Ceconomy, der das Geschäft von Media-Saturn umfasst. Beide Unternehmen sind im MDax notiert. Die endgültigen Zahlen legt Metro am 13. Dezember vor.

dpa

Mehr zum Thema

An der von Landwirtschaft, Fleischindustrie und Lebensmittelhandel ins Leben gerufenen Initiative Tierwohl beteiligen sich künftig deutlich mehr Schweinehalter.

16.10.2017

Mit T-Shirts für 2,50 Euro und Jeans für 8 Euro bringt Primark die Konkurrenz in Schwierigkeiten. Kritiker werfen dem Handelsriesen vor, er fördere Wegwerfmentalität gerade bei jungen Kunden. Doch der Deutschland-Chef weist dies zurück.

17.10.2017

Vorhaben an der Nienhäger Chaussee erntet Kritik. Stadt muss Bebauungsplan ändern.

19.10.2017

Der Internetkonzern Alphabet sagt dem Fahrdienst Uber den Kampf an und steckt eine Milliarde US-Dollar in dessen Konkurrenten Lyft. Mit dem Investment steigt der Firmenwert des Unternehmens auf elf Milliarden Dollar.

20.10.2017

Nach den weitreichenden Zukunfts-Entscheidungen der vergangenen Wochen richtet sich der Blick beim Autobauer Daimler nun erst einmal wieder auf das Tagesgeschäft.

20.10.2017

Rattey. Deutschlands nördlichstes Weinbaugebiet rund um Rattey (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) blickt auf ein eher schlechtes Jahr zurück: Nur 7500 Liter Rot- ...

20.10.2017