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Tesla ruft halbe Jahres-Produktion zurück

Palo Alto Tesla ruft halbe Jahres-Produktion zurück

53 000 Elektro-Autos werden wegen möglicher Bremsprobleme untersucht

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Ein Tesla X. Es ist das erste vollelektrische SUV auf dem Markt. Gebaut wird er im kalifornischen Fremont, nahe San Francisco.

Quelle: Foto: Tesla Motors /dpa

Palo Alto. /Prüm. Der Elektroautobauer Tesla hat wegen eines möglichen Defekts der Standbremse weltweit rund 53 000 Wagen zurückgerufen. Das Problem könne zu einem Fehler beim elektrischen Parkbremssystem führen, durch den die Bremse sich nicht löse, teilte das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk am Donnerstag (Ortszeit) mit. Man gehe nicht davon aus, dass diese von einem Zulieferer verschuldeten Mängel die Sicherheit der Kunden gefährden und wisse von keinen Unfällen oder Verletzungen in diesem Zusammenhang.

Es handele sich um eine freiwillige Maßnahme, nur fünf Prozent der zurückgerufenen Autos vom Typ Model S und Model X dürften laut Tesla tatsächlich von dem möglichen Defekt betroffen sein.

Die tesla-Aktie reagierte dennoch leicht negativ und stand zuletzt mit gut einem Prozent im Minus.

Tesla-Chef Elon Musk hatte erst in der letzten Woche im Streit mit der IG Metall eine Jobgarantie über die nächsten fünf Jahre für die Mitarbeiter des übernommenen deutschen Autozulieferers Grohmann gegeben. Die Firma spiele eine wichtige Rolle für die Zukunft des Elektroauto-Herstellers. Sowohl die Belegschaft als auch die Produktion am Grohmann-Sitz in Prüm (Rheinland-Pfalz) sollen ausgebaut werden, schrieb Musk in einem Brief an die Mitarbeiter.

Grohmann (680 Beschäftigte) baut automatisierte Maschinen für die Fahrzeugproduktion. Für Tesla sind die Anlagen etwa bei der Fertigung des Volumen-Modells Model 3 wichtig, die im Sommer anlaufen soll. Die IG Metall fordert einen Tarifvertrag und drohte zuletzt mit Streik. Tesla erklärte dazu, man spreche direkt mit den Mitarbeitern und sei bereit für einen Arbeitskampf. Grohmann soll unter dem Dach von Tesla nur noch die eigene Produktion beliefern. Verträge mit anderen Herstellern, wie Daimler, laufen aus.

Derzeit liege das Lohnniveau bei Grohmann um etwa 25 bis 30 Prozent unterm Tarifgehalt, sagte Betriebsratschef Uwe Herzig jüngst der „Welt am Sonntag“. Tesla bietet 150 Euro im Monat mehr. Musk erklärte in seinem Brief, jeder Grohmann-Mitarbeiter solle Tesla-Aktien im Wert von 10 000 US-Dollar erhalten, die vierteljährlich über die nächsten vier Jahre ausgeschüttet würden, sowie einen sofortigen Bonus über 1000 Euro in bar.

Hannes Breustedt/andrej Sokolow

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