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Thyssenkrupp profitiert von höheren Stahlpreisen

US-Steuerreform belastet Thyssenkrupp profitiert von höheren Stahlpreisen

Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat zum Jahresauftakt dank besserer Stahlgeschäfte mehr verdient.

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Die Konzernzentrale von Thyssenkrupp in Essen.

Quelle: Marius Becker

Essen. Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat zum Jahresauftakt dank besserer Stahlgeschäfte mehr verdient. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) nahm im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) um gut ein Drittel auf 444 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen in Essen mitteilte.

Unter dem Strich blieben 78 Millionen Euro stehen, nach 8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei wurde das Nettoergebnis durch die US-Steuerreform mit 87 Millionen Euro belastet.

Die vor der Fusion mit dem europäischen Stahlgeschäft von Tata Steel stehende Stahlsparte profitierte von Preiserhöhungen sowie der laufenden Restrukturierung. Der Bereich erhöhte das bereinigte operative Ergebnis deutlich von 28 Millionen auf 160 Millionen Euro. Den Löwenanteil zum Gewinn trug indes die Aufzugsparte bei, die ihr Ergebnis um 3 Prozent auf 220 Millionen Euro steigerte. Der Anlagenbau hingegen verzeichnete einen Ergebnisrückgang von 42 Millionen auf 12 Millionen Euro. Hier erwartet Thyssenkrupp noch im laufenden Jahr dank eines Sparprogramms eine „spürbare“ Ergebnisverbesserung.

Umsatz und Auftragseingang im Konzern gingen leicht zurück. Allerdings waren im Vorjahresvergleich noch die Zahlen des mittlerweile verkauften amerikanischen Stahlgeschäft enthalten. Währungs- und portfoliobereinigt stiegen der Auftragseingang um 4 Prozent auf 9,7 Milliarden und der Umsatz um 3 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro.

dpa

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