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Tsipras spricht mit Merkel über griechischen Schuldenberg

Tauziehen um Hilfen Tsipras spricht mit Merkel über griechischen Schuldenberg

Vor einer Abstimmung über neue Sparmaßnahmen hat Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert.

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Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras will Rentenkürzungen und Steuererhöhungen durchsetzen.

Quelle: Thanassis Stavrakis

Athen. Vor einer Abstimmung über neue Sparmaßnahmen hat Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras mit Bundeskanzlerin Angela Merkel telefoniert. Im Mittelpunkt des Gesprächs hätten Griechenlands Schulden gestanden, teilte das Büro des Athener Regierungschefs mit.

Der Schuldenberg beträgt rund 315 Milliarden Euro, das sind 179 Prozent des Bruttoinlandproduktes.

Merkel und Tsipras hätten sich darauf geeinigt, dass eine Lösung des Problems bei der nächsten Sitzung der Eurogruppe am 22. Mai „notwendig“ und auch „möglich“ sei, hieß es. Weitere Themen des Telefonats waren nach Angaben von Tsipras' Büro die Beziehungen der EU mit der Türkei und die Flüchtlingskrise. Die Bundesregierung wollte sich zum Inhalt des Gesprächs nicht äußern.

Das Tauziehen um neue Hilfen für Griechenland dauert seit Monaten an. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und Athen fordern Regelungen, die die Schulden Griechenlands tragfähig machen würden. Davon macht der IWF seine Beteiligung an weiteren Griechenland-Hilfen abhängig. Im Gespräch seien eine Streckung der Zahlungsfristen und stabile Zinsen, heißt es aus Kreisen des griechischen Finanzministeriums.

Am Donnerstagabend soll das griechische Parlament ein neues Sparpaket billigen, das Rentenkürzungen und Steuererhöhungen vorsieht. Es ist eine Voraussetzung für weitere Finanzspritzen. Gewerkschaften riefen wegen der Sparpläne am Mittwoch zu Streiks in dem Mittelmeerland auf.

dpa

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Das Spar- und Reformpaket soll ein Volumen von bis zu 4,9 Milliarden Euro haben.

Die Billigung der neuen Sparmaßnahmen ist Voraussetzung für weitere Hilfen seitens der Gläubiger des Landes. Griechenland braucht im Juli mehr als sieben Milliarden Euro, um nicht pleite zu gehen.

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