Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft US-Wirtschaft wächst etwas stärker als gedacht
Nachrichten Wirtschaft US-Wirtschaft wächst etwas stärker als gedacht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:42 28.03.2014
Produktion bei General Motors. Foto: Jeff Kowalsky/Archiv
Anzeige
Washington

Die US-Wirtschaft ist im Schlussquartal 2013 etwas stärker gewachsen als bislang gedacht. Auf das Jahr hochgerechnet lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft um 2,6 Prozent höher als im dritten Quartal.

Dies teilte das Handelsministerium nach einer dritten Schätzung am Donnerstag mit. Ende Februar hatte das Ministerium noch eine Rate von 2,4 Prozent genannt, in einer ersten Schätzung Ende Januar war allerdings von 3,2 Prozent die Rede gewesen. Bankvolkswirte hatten nun im Schnitt mit einer Rate von 2,7 Prozent gerechnet.

Im Vergleich zum dritten Quartal ging das Wachstum allerdings spürbar zurück: Zwischen Juli und September legte die US-Wirtschaft noch um annualisiert 4,1 Prozent zu. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung um 2,5 Prozent gewachsen, nach 1,1 Prozent im ersten Quartal.

Für 2013 ergibt sich damit laut Ministerium eine BIP-Zunahme von 1,9 Prozent. Das ist deutlich weniger als der 2012 verzeichnete Zuwachs von 2,8 Prozent.

Experten beurteilten die Entwicklung zum Jahresende verhalten positiv. „Die zugrundeliegende Stärke der Wirtschaft ist einigermaßen gut“, meinte ein Analyst. Auch der ungewöhnlich strenge und lange Winter in den USA sei daran Schuld, dass die Werte nicht besser ausgefallen seien. Im zweiten Quartal dieses Jahres dürfte die Konjunktur weiter anziehen.

Das etwas stärkere Wachstum zum Jahresende geht vor allem auf höhere Ausgaben der privaten Haushalte zurück, wie das Ministerium weiter erklärte. Die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung ausmachen, wuchsen mit 3,3 Prozent so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. Bisher war eine Rate von 2,6 Prozent genannt worden. Die Investitionen erhöhten sich hingegen etwas schwächer als bislang bekannt. Auch der Lageraufbau der Unternehmen fiel geringer aus.



dpa

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin braucht dringend frisches Geld - Verhandlungen darüber sind aber offenkundig ins Stocken geraten.

28.03.2014

Bei dem angeschlagenen Windkraft-Unternehmen Prokon in Itzehoe zeichnet sich die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ab.

28.03.2014

Berichte über einen angeblichen Flugzeugabsturz bei der spanischen Ferieninsel Gran Canaria sind ein falscher Alarm gewesen. Dies teilte die spanische Flughafenbehörde AENA mit.

27.03.2014
Anzeige