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Laage Und Abflug! Mit britischer Airline täglich von Rostock nach München Nach Jahren der Stagnation geht es aufwärts für den Flughafen Laage / Indiz dafür ist die neue Verbindung nach Bayern / Saisonstart auch auf dem Airport Heringsdorf

/Heringsdorf. Auf dem Flughafen Rostock-Laage ist gestern das erste Flugzeug der neu etablierten, täglichen Verbindung mit München gelandet.

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Airport-Geschäfts- führer Rainer Schwarz

Quelle: Norbert Fellechner

Laage. /Heringsdorf. Auf dem Flughafen Rostock-Laage ist gestern das erste Flugzeug der neu etablierten, täglichen Verbindung mit München gelandet. Die 36 Passagiere wurden mit einem Wasserbogen der Flughafenfeuerwehr begrüßt. Betreiber ist die Gesellschaft bmi regional (British Midland Regional), die mit Jets der Marke Embraer 145 die Strecke bedient. Diese Maschinen bieten Platz für 49 Passagiere.

Dreigestirn als Airport-Gesellschafter

Die Gesellschafter des Flughafens Rostock-Laage sind mit 54,1 Prozent die Rostocker Versorgungs- und Verkehrsholding (im Besitz der Stadt Rostock), mit 35,6 Prozent der Landkreis Rostock und mit 10,3 Prozent die Stadt Laage. Die jährlichen Verluste des Flughafenbetriebes werden durch die drei Gesellschafter und durch das Land MV ausgeglichen.

Mit der neuen Verbindung werde insbesondere den Wünschen vieler Geschäftsreisender und der Wissenschaft entsprochen, sagte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD). Er hoffe, dass in Zukunft möglichst viele Reisende — insbesondere Geschäftsreisende — in Richtung München dieses Angebot nutzen und bei ihren Reiseplänen auf die gegenüber Auto oder Bahn zeitsparende Variante mit einem Flug ab Rostock-Laage setzen. Für den Geschäftsführer des Flughafens, Rainer Schwarz, ist die Anbindung an das Drehkreuz München ein wichtiger Schritt für die Wirtschaftsregion. Die britische Gesellschaft bmi biete in Kooperation mit der Lufthansa eine große Auswahl an Anschlussflügen zu Zielen auf der ganzen Welt.

Aufwind auch auf dem Heringsdorfer Flughafen: Am Sonnabend geht es wieder los. Punkt 12 Uhr landet eine Bombardier Canadair Regional Jet CRJ900 aus Düsseldorf und fünf Minuten später eine Bombardier Dash8 Q400 aus Frankfurt am Main. Mit den beiden Maschinen wird die Flugsaison 2016 auf dem Airport der Insel Usedom eröffnet, vier Wochen eher als im Vorjahr. Allerdings wird in diesem Jahr die traditionelle Auftaktfeier verschoben. Diese wird mit der Einweihung der neuen Terrasse und Aussichtsplattform im Frühsommer nachgeholt.

„Der Insel-Flughafen hat sich im vergangenen Jahr sehr gut entwickelt und wir können als Erfolg verbuchen, dass die Flugsaison in diesem Jahr erneut mit sieben Reisezielen und sogar vier Wochen früher startet“, sagt Flughafengeschäftsführer Dirk Zabel. „Mit unserem Hauptpartner Eurowings geht es wie in den Vorjahren ab Samstag wieder von Köln, Düsseldorf und Stuttgart direkt auf die Sonneninsel Usedom.“ Ebenfalls am 2. April startet die größte baltische Fluggesellschaft, die lettische Air Baltic mit Sitz in Riga ihre Direktflüge von Frankfurt/Main und Dortmund nach Heringsdorf und ab dem 14. Mai dann erstmals auch von Zürich. Die schweizerische SkyWork Airlines verbindet ab 12. Juni immer sonntags 22 Mal Usedom mit Bern über Basel.

Zusätzlich zum Linienverkehr herrscht in der Hauptsaison fast täglich Betrieb auf dem Flughafen, der immer beliebter wird für Fluggäste aus Deutschland und Europa. 2015 nutzten mehr als 27500 Gäste den Insel-Airport, davon gut 18200 Linienflug-Passagiere. Insgesamt wurden bis Jahresende 6690 Flugbewegungen registriert. Gut ein Drittel der Fluggäste kam aus dem Ausland, vor allem aus der Schweiz und Polen.

• Internet: www.rostock-airport.de; www.flug.usedom.de

OZ

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