Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Uniper will bei Beschäftigten massiv sparen
Nachrichten Wirtschaft Uniper will bei Beschäftigten massiv sparen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:02 21.03.2017
Uniper hatte 2016 das Sparprogramm „Voyager“ angekündigt, mit dem die Kosten bis Ende 2018 um 400 Millionen Euro jährlich verringert werden sollen. Quelle: Rolf Vennenbernd
Anzeige
Düsseldorf

Unter dem Druck der Energiewende will die Eon-Kraftwerksabspaltung Uniper mit ihren knapp 13 000 Beschäftigten die Gehälter kürzen und Jobs abbauen.

Bei Verhandlungen mit den Gewerkschaften Verdi und IG BCE, die vergangenen Freitag begonnen haben, verlangt das Unternehmen dabei nach Medienberichten Einkommenskürzungen von insgesamt bis zu einem Viertel und den Abbau von 500 Stellen.

Von Uniper gab es dazu unter Hinweis auf die laufenden Verhandlungen keine Bestätigung. „Einen tarifpolitischen Kahlschlag wird es mit uns nicht geben“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft IG BCE. Auch er ging nicht auf Details ein.

Der Konzern hatte 2016 das Sparprogramm „Voyager“ angekündigt, mit dem die Kosten bis Ende 2018 um 400 Millionen Euro jährlich verringert werden sollen. Dabei werde ein großer Teil der Einsparungen aber bei Sachkosten, etwa dem Einkauf oder der EDV umgesetzt, teilte Uniper mit.

Laut „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ, Dienstag) hat das Unternehmen unter anderem die Streichung des Weihnachtsgeldes, der Sonn- und Feiertagszuschläge und der Erfolgsbeteiligung verlangt. Außerdem sollen Vergünstigungen der Mitarbeiter beim eigenen Stromkauf wegfallen und alle Tarifbeschäftigten soweit möglich um eine Gehaltsstufe heruntergruppiert werden. Alles zusammen addiere sich auf 25 bis 30 Prozent Senkung der Personalkosten. Die „Rheinische Post“ (Dienstag) berichtet von 500 Stellen, die gestrichen werden sollen.

Konzern-Chef Klaus Schäfer hatte im vergangenen November bereits angekündigt, dass jede vierte Führungsposition in der Uniper-Verwaltung wegfallen soll. Uniper hat am Konzernsitz in Düsseldorf 1600 Mitarbeiter.

dpa

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 21.03.2017 um 13:05 Uhr folgende Kurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt.

21.03.2017
Wirtschaft Porsche SE – Bilanz für 2016 - Fall Piëch überschattet PSE-Bilanz

Die Porsche SE hat 2016 einen Milliardengewinn gemacht. Nun steht die Finanz-Holding, die das Sagen beim Autobauer VW hat, vor Änderungen in der Eigentümerstruktur. Der Grund: Die Verkaufsankündigung von Ex-VW-Boss Ferdinand Piëch.

21.03.2017

Mercedes ist in der Oberklasse zurück an der Spitze und bekommt mit dem Image des Siegers noch mehr Schwung: Erfolg macht sexy. Schwacher Trost für BMW: Mit der Revolution in der Autoindustrie wird die Krone des Absatzkönigs in Zukunft an Bedeutung verlieren.

21.03.2017
Anzeige